Hallo,
bei sogenanten „call by call“ Internetbesuchen wird die
Rechnung über die Telekom an den Verbraucher gestellt.
Nehmen wir mal an es kommt von Seiten der Telekom zu Mahnungen
wegen verspäteter Bezahlungen. Die Vorderungen der anderen
Anbieter werden nicht mehr auf den Mahnrechnungen aufgeführt
(ohne das extra aufzuführen). Der Kunde zahlt die Mahnungen
anhand der neuen Rechnungen und achtet nicht auf die
unterschiedlichen Summen.
Das Leben geht weiter und plötzlich flattert ein Brief irgend
einer Anwaltskanzlei in den Briefkasten mit einer Rechnung
welche für verschiedene Call by Call Firmen ausstehende
Beträge geltend machen will. Die Aufgeführten Posten sind nach
Monaten und Jahren aufgeteilt wobei Posten welche älter als 2
Jahre sind keine ausnahme bilden. Die Höhe der einzelnen
Posten liegen so bei 0,10€ - 1,20€.
Eine satte Bearbeitungs- und Mahngebür runden die ganze Sache
ab.
Sagen wir mal 2,89 für die angeblich erbrachten Leistungen in
den letzten Jahren, 6€ Bearbeitungsgebühr, 3€ Mahnkosten und
2,55€ Zustellgebühr.
Wie sollte man auf so etwas reagieren?
Hallo, es wurde ja schon alles beantwortet für diesen Fall. Zahlen heisst die Devise und die Rechnungen aufbewahren für das nächste mal.
nur noch allgemein hinzugefügt weil ich selbst nachgeforscht habe:
Die Telekom ist ja nicht mehr verpflichtet, nach erfolgter Mahnung auch die Rechnungen der Drittanbieter zu mahnen (hier ja bekannt).
Es kann aber passieren, dass man nicht auf die Mahnung der Telekom zahlt, sondern auf die Rechnung. Man überweist also den Betrag auch der call-by-call-Anbieter an die Telekom. Wenn der Telekom auffällt, dass der Großteil der Rechnung an die Drittanbieter geht, verzögern sie die Auszahlung an diese. Diese mahnen dann den Nutzer selbst an.
Der Nutzer muss dann jedesmal auf die Mahnungen der Fremdanbieter Kontoauszüge und Rechnungen rauszusuchen, um die Zahlung zu belegen.
Gelingt ihm das, geht der Drittanbieter auf die Telekom zu, die dann natürlich den Fehler zugibt und das Geld weiterleitet.
der Drittanbieter mußte Mehraufwand betreiben; Der Nutzer mußte Mehraufwand betreiben und ist auch noch auf den Drittanbieter sauer, der das nicht regeln kann;
…und die Telekom freut sich, dass es dem Nutzer zu blöd wird und er brav über die Telekom telefoniert.
So kann man auch seine Existenzberechtigung sichern.
Kommentare, wie „zahl rechtzeitig, dann passiert das nicht“, hilft diesen Nutzern nicht. Macht sie nur wütender.
Gruß
Barbara