Vollstreckungsbescheid ignoriert - was nun?

Angenommen, eine Privatperson beantragt beim zuständigen Gericht einen
Vollstreckungsbescheid gegen seinen Nachbarn (offene/nicht bezahlte
Rechnung, Schulden oder dergleichen).
Dieser wiederum ignoriert ihn. Folge dessen würde der Antragsteller nun vom Gericht einen sogenannten „vollstreckbaren Titel“ zugesandt bekommen.

Theoretisch müsste der Antragsteller nun Zwangsvollstreckung beantragen.

Frage 1: Kann das der Antragsteller formlos tun?
Falls nicht, wo kann sich der Antragsteller ein Blanko-Formular im Internet besorgen/downloaden?

Frage 2: Sollte der Antragsteller auf etwas ganz besonders achten?

Gruß

deVinci

Frage 2: Sollte der Antragsteller auf etwas ganz besonders
achten?

Er sollte einfach in die offenen Sprechstunde eines Gerichtsvollziehers gehen, bzw. den Rechtspfleger eines Gerichts befragen. diese haben alles nötige zur Hand und der Antrag ist auch gleich fehlerfrei bearbeitet und weg und unterwegs. diese beratungen sind kostenfrei. Der Antrag allerdings kostenvorschusspflichtig.

gruss

>Er sollte einfach in die offenen Sprechstunde eines…

Das ist zugegebener Maßen sinnvoll, in meinem Fall jedoch etwas
„schwierig“, da ich von Montag bis Freitag jeweils zwischen 07:00 und 18:00 Uhr arbeite.

Genügt vieleicht dieses Schreiben (?):

"An das Amtsgericht Dresden

  • Gerichtsvollzieher-Verteilerstelle -

In der Vollstreckungssache
____________________ (Gläubiger)
gegen
_____________________(Schuldner)
beantrage ich,
(X) die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner durchzuführen;
(X) mit einer Ratenzahlung des Schuldners bin ich einverstanden.
(X) dem Schuldner die eidesstattliche Versicherung abzunehmen
(X) und im Falle seines Ausbleibens gegen ihn Haft zur Erzwingung der eidesstattlichen Versicherung anzuordnen.

Die Vollstreckung findet wegen folgender Beträge statt:
Hauptforderung:
Zinsen:
Bisherige Kosten:
Summe:
___________
(Unterschrift)"

Gruß

deVinci