Mord am Hund?

Von: , Frage gestellt am Di, 5. Okt 2004

Angenommen es läge folgender Fall vor:

Markus Meuchel beauftragt seinen Bekannten Karl Skrupellos, den ständig kläffenden Hund Pit seines Nachbarn zu vergiften. Schriftlich vereinbaren sie eine Erfolgsprämie von 1000.- Euro. Als Karl sein Geld verlangt, weigert sich Markus, ihn zu bezahlen.

Gegen welches gestzliche Verbot wird hier verstossen? Ist das Mord? Hunde sind doch Sachen, werden aber teilweise nicht als solche behandelt? Paragrafen? Tierquälerei?

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Mord am Hund?

    Angenommen es läge folgender Fall vor:

    Markus Meuchel beauftragt seinen Bekannten Karl Skrupellos,
    den ständig kläffenden Hund Pit seines Nachbarn zu vergiften.
    Schriftlich vereinbaren sie eine Erfolgsprämie von 1000.-
    Euro. Als Karl sein Geld verlangt, weigert sich Markus, ihn zu
    bezahlen.
    Zu recht Geschäft war sittenwidrig
    Gegen welches gestzliche Verbot wird hier verstossen? Ist das
    Mord? Hunde sind doch Sachen, werden aber teilweise nicht als
    solche behandelt? Paragrafen? Tierquälerei?
    Tierquälerei und Sachbeschädigung, §§303 StGB
    Als Tierquälerei wird dabei die in § 17 beschriebene Straftat bezeichnet. Nach dieser Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier entweder aus Roheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.
    Jakob

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mord am Hund?

      Hallo!
      Abgesehen davon hat der Hundebesitzer einen Anspruch auf Schadensersatz.
      Und auch die Freunde von der Polizei interessieren sich dafür wie und womit der Hund vergiftet wurde.Sollte Karl Giftköder auf öffentlich zugänglichen Plätzen ausgelegt haben,kann ich mir durchaus vorstellen daß auch das ein Nachspiel hat.Schließlich hätte da ja auch ein Kind davon essen können.
      Gruß
      Andrea [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mord am Hund?

      Angenommen es läge folgender Fall vor:

      Markus Meuchel beauftragt seinen Bekannten Karl Skrupellos,
      den ständig kläffenden Hund Pit seines Nachbarn zu vergiften.
      Schriftlich vereinbaren sie eine Erfolgsprämie von 1000.-
      Euro. Als Karl sein Geld verlangt, weigert sich Markus, ihn zu
      bezahlen.
      Zu recht Geschäft war sittenwidrig
      Das wäre dann aber Nichtigkeit aufgrund § 138 BGB (Sittenwidrigkeit).

      Ich sehe als Nichtigkeitsgrund aber eher "Verstoss gegen ein gesetzliches Verbot": § 134 BGB.

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Das ist eine saublöde Aufgabe!

    .. und ich hoffe sehr, es ist nur einé Übungsaufgabe eines eingfallslosen Dozenten.

    Grüße
    gordie

    • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
      Re: Das ist eine saublöde Aufgabe!

      .. und ich hoffe sehr, es ist nur einé Übungsaufgabe eines
      eingfallslosen Dozenten.

      Grüße
      gordie
      Guten Tag gordie,

      ich bitte dich darum, in Zuunkunft Aussagen über die Qualität der "Aufgaben" zu unterlassen und nur fachlich qualifiziert zu antworten. Danke.

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^2: Das ist immer noch eine saublöde Aufgabe!

        sorry,

        diesen Wunsch kann und werde ich Dir nicht erfüllen.

        Grüße
        gordie

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^3: Das ist immer noch eine saublöde Aufgabe!

          Hallo!

          Dann bist du hier falsch, würde ich mal denken.

          Gruß
          Tom



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