angenommen irgendwo ist eine Baustelle und dort ist ein Kran errichtet.
In unmittelbarer Nähe befinden sich Wohnhäuser. Nun ist es Herbst und abends sammeln sich Stare auf dem Kran. Der Kran ist zufällig so gedreht, dass der Ausleger über die Wohnhäuser zeigt. Und die Stare kacken nun fleissig die ganze Nacht. Am anderen morgen sind die einst schönen weissen Fassaden der Häuser mit lila Streifen verziert, denn die Stare haben sich vorher irgendwo über Holunder hergemacht. Und das Zeugs geht nun nicht mehr so einfach von den Hauswänden.
Könnte man in so einem Falle irgendwen haftbar machen oder wäre das einfach höhere Gewalt?
oT: techn. Details
Hallo,
ich habe leider keinen rechtlichen Rat, sondern nur eine technische Anmerkung
Der Kran
ist zufällig so gedreht, dass der Ausleger über die Wohnhäuser
zeigt.
Normalerweise werden die Kräne am Abend in die sogenannte „Feierabendstellung“ gebracht, d.h. der Kran wird nicht arretiert, sonder kann sich frei um seine Achse bewegen, somit ist auch der Ausleger nicht fixiert, sondern kann sich ganz im Kreis bewegen. Wenn sich der Ausleger und damit der Kran nicht mit dem Wind drehen könnte, würde die Gefahr bestehen, daß der Wind den Kran umwirft. Der Ausleger stand also wahrscheinlich wirklich zufällig „günstig“ für dein Haus.