Schulden-Hausversteigerung-Scheidung

Es besteht bei einer männlichen Person folgende Konstellation:

Verheiratet, Frau berufstätig, selbst arbeitslos (kein Einkommen)

Haus noch hoch verschuldet, sonstige Schulden

Wie sollte diese Person vorgehen wenn eine Privatinsolvenz und eine Scheidung in Betracht kommen?

1)Erst die Privatinsolvenz in Angriff nehmen? So können aber die Schulden und das Einkommen nicht genau beziffert werden.

2)Erst die Scheidung durchziehen? So würde aber eventuell das Haus mit in die Kostenberechnung mit einfließen --> noch höhere Schulden.

Eine Rechtsberatung kommt für die Person nicht in Frage, kein Geld, zu welchem Thema (Scheidung, Privatinsolvenz) soll sie sich beraten lassen, kombinieren geht nicht.

Gibt es für so einen Fall irgendwelche Ideen oder Vorschläge.

Danke…

Nun ja, erst einmal würde ich zu dem zuständigen Amtsgericht gehen, mir einen Beratungsschein holen und einen Anwalt aufsuchen. Das kostet gerade mal € 10,–. Der rechnet dann mit der Staatskasse die Beratung ab.

Die Scheidung würde evtl. sogar nichts kosten, wenn er einen so genannten Prozesskostenhilfeantrag stellt. D.h. er muss über einen Anwalt einen Antrag stellen und ein Formular ausfüllen, dass über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Auskunft gibt. Wenn dies bewilligt wird, was in der Regel der Fall ist bei emensen Schulden, muss er keinen Cent zahlen, außer er kommt in den folgenden vier Jahren doch noch zu einer Stange Geld.

Ich würde auf jeden Fall erst einmal diesen Weg einschlagen.

Gruß Silke