Eine Person, die schon seit ca. 5 Jahren auf Visum in Deutschland befindet, studiert, sich durch Teilzeitarbeit seinen Unterhalt sichert, wird von einer Person erpresst!
Die Grundlage ist die, daß wenn einige Informationen ans Licht kommen würden, das zur sorfortigen Ausreise führen würde.
Der Erpresser fordert u.a. regelmäßig Geld ein, fälscht die Unterschrift… .
Wie kann man diese Person nun vor dem Erpresser schützen, ohne das das Visum in gefahr geraten würde?
zur Polizei gehen oder sich weiter erpressen lassen…
Wir kommen der Sache schon näher. Um den Punkt gehts doch…, nur dann, welchen Schutz kann man erlangen, um dann nicht abgeschoben zu werden.
Was nützt es der Person, wenn sie auf der einen Seite recht bekommt, morgen dann aber schon wieder im Flieger Richtung Heimat sitzt!?
(Es wäre nett von Euch wenn Ihr den Punkt: ,selber Schuld…" o. ähnliches für Euch behaltet. Diese Info bringt mir nichts, deswegen schreib ich Euch nicht.)
Eigentlich hilft nur eines in diesem Dilemma: die Rechtslage und Risken umgehend umfassend abklären. Dies sollte ein Rechtsanwalt machen, der in diesen ausländerrechtlichen Belangen bewandt ist. Organisationen, die sich mit Ausländern beschäftigen, können hier sicher einen Tipp oder eine Empfehlung geben. Da es ja um viel geht, sollte man das Geld hier investieren und auch jetzt investieren, da es später noch wesentlich teurer werden kann.
Es wird nichts anderes übrig bleiben, als alle Risiken abzuklären und dann eine Entscheidung für das geringere Übel zu treffen, möglicherweise gibt es aber auch eine überraschend gute Lösung - aber wie gesagt, das muss ein Spezialist abklären.
Dank Dir Tom! Hab ich mir auch so gedacht. Habe mir aber irgendwie mehr Hoffnung gemacht,was brauchbare Tips angeht(ist jetzt nicht persönlich).
Hast Du denn an jemanden bestimmtes gedacht in Bezug auf Organisationen, weißt Du da eine, oder zwei…
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Also ich kenne hier die Organisationen in Deutschland nicht so gut. Ich denke aber zB an die Caritas, es gibt aber sicher noch mehr NGO’s, die sich mit solchen Sachen beschäftigen und jemanden kennen.
All jenen, die vom hohen Ross Kommentare wie „selbst schuld“ abgeben, ins „Stammbuch“: es ist ziemlich billig, ohne Kenntnis der Situation (der „Hintergründe“ bzw. der fraglichen „Informationen“) zu urteilen. Es gibt mit Sicherheit sehr viele denkbare - oder auch konkret aus den Medien bekannte - Möglichkeiten, sich ohne „Schuld“, allein durch Unwissenheit oder „falsche Freunde“, in problematische Situationen zu bringen. (Schon recht: „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“, das ist bekannt. Schuld - insbesondere im moralischen Sinn - wird deshalb daraus noch lange nicht)
Zur Frage: ich denke, dass auch kirchliche Organisationen, eventuell auch Amnesty International, da möglicherweise weiterhelfen koennten. Zumindest denke ich, dass die geeignete „Adressen“ (wenn es denn welche gibt) kennen müssten.
Da ich die Hintergründe des vorliegenden Falles nicht kenne (will ich auch nicht), ganz allgemein: Aus einem Fall in meinem Bekanntenkreis habe ich gelernt, dass die Vermutung, jede „Verfehlung“ führe gleich zum Erlöschen der Aufenthaltserlaubnis, falsch ist. Insbesondere deswegen sollte unbedingt von einem Fachmann (z.B. Anwalt) mit einschlägiger Erfahrung geprüft werden, ob die „Leichen im Keller“ deines Freundes wirklich so gravierende Folgen hätten (oder ob sie - insbesondere bei Selbstanzeige - nicht möglicherweise z.B. durch eine Geldstrafe ein für alle Mal „aus der Welt geschafft“ werden könnten)
Dem stimme ich voll zu und mit Vorurteilen ist man ja, wenn es gegen andere und nicht gegen einem selbst oder Bekannte geht, immer besonders schnell.
Insbesonder hat aber auch ein Schuldiger das Recht, nicht in seinen Rechten verletzt zu werden und das Recht auf gehörige rechtliche Vertretung, ganz egal, was er gemacht hat.