Ausgenutztes Unterstellungsverhältnis?

Hallo,

mein Problem hängt mit dem Arbeitsrecht zusammen. Ich bin an einer Hochschule als technische Mitarbeiterin angestellt.

Unterstellt einem Professor, der neben seiner Lehraufgabe noch ein, in seine Fachrichtung gehendes, Ingenieurbüro besitzt.
Jetzt wurde ich über einen Wissenschaftler von dem Professor angewiesen Arbeiten auszuführen, von denen ich weiß (er hat es dem Wissenschaftler selbst gesagt), dass er sie eigentlich privat über sein Ingenieurbüro abrechnet.

Ich setze Arbeitsmittel der Hochschule ein, es entstehen die Kosten meiner Arbeitszeit und auch noch der Arbeitszeit von einem Wissenschaftler und das Resultat ist der Gewinn des Professors.

Soweit die Tatsachen, nun die Fragen. Für mich ist dieser Vorgang das Ausnutzen des Unterstellungsverhältnisses. Sollte man dagegen etwas unternehmen? Wenn ja, was und wie? Kennt jemand ähnliche Verhältnisse und hat sie bewältigt?
Solche Vorschläge, wie darauf ansprechen sind nicht akzeptabel, da die Versuche sofort abgeblockt werden.
Was sagt ihr denn so dazu?

Angela

Hi,

ob sich der Ärger lohnt, den Du Dir einhandelst, weil der Prof. dann mglw. gegen Dich arbeitet - das musst Du selbst entscheiden, auf jeden Fall dürfte das den Kanzler bzw. Rektor der Hochschule schon interessieren - der hat dann auch die Macht, dagegen einzuschreiten.

Micha