thx + denke ausreichend antworten
Hallo Roland,
auch Ihnen Danke für den Beitrag.
Wieso macht sie das nicht bei ihrer bisherigen Bank?
Weil Sie die evt. nicht ganz unbegründete Sorge hat, dass der Dispo ganz gekündigt wird und so noch mehr (höhere) Zinsen auflaufen. Somit wäre eine Abtragung der Schuld ja noch schwieriger.
Was sollte die Bank sonst machen?
Ist schon klar. Das wurde ja auch in dem fiktiven Fall nie in Abrede gestellt.
Hat die Kontoinhaberin mal
das persönliche Gespräch mit der Bank vor Ort gesucht. Wurde
von Seiten der Kontoinhaberin gemeinsam mit der Bank nach
einer Lösung gesucht?
Unterstellen wir das in dem fiktiven Fall einmal. Gehen wir weiterhin davon aus, dass die Bank monatliche Eingänge von mindestens 900 Euro (mehr als die Rente) sehen wollte oder Ersatzweise eine Ratenzahlung zur Abtragung der Schuld in Höhe von mindestens 100 Euro. Ansonsten ginge der Vorgang an Inskasso. Das beide Foderungen in diesem theoretischen Fall utopisch wären, wurde ja seitens der Kundin der Bank mehrfach ausführlich erklärt.
Die blose Mitteilung, man könne nicht mehr zahlen ist
möglicherweise ein bischen dürftig.
War lediglich eine Kurzfassung für das Forum.
Die tatsächliche Aufgabe der Geschäftsverbindung erfolgt
jedoch erst drei Monate später. In dieser Zeit fallen
natürlich weitere Überziehungszinsen und Rückbuchungen an.
-----Das ist normal.-----
Meinst Du normal bezüglich der Kosten oder normal bezüglich der Dauer bis zur Kontokündigung?
Zudem wird der Kundin während dieser Zeit auch noch eine neue
EC-Karte zugeschickt, deren Sperrung auch wieder mit Kosten
verbunden ist.
-----Das sollte nicht passieren.----
Sehe ich genau so!
Die Bank ist nicht verpflichtet, das Konto umgehend zu
sperren.
Ok, das wollte ich wissen. Hätte ja sein können, da nach den bisherigen Gesprächen eindeutig klar war, dass eine Fortsetzung des Vertrages zu den Bedingungen der Bank (s. oben) nicht möglich ist.
Wenn Rückbuchungen anfallen, deutet es darauf hain, dass das
Konto doch gesperrt ist.
Eher nicht. Mal aus dem realen Leben: ich hatte auch schon überzogen und es gingen deshalb Einzugsermächtigungen zurück. Das bedeute ja noch lange keine Kontosperre oder -auflösung.
Ich denke, wenn die Bank den
Kontoinhaber anruft, bemüht sie sich doch, die Schulden
einzutreiben, oder etwa nicht?
Na ja. Es gibt ja große Banken , die das automatisiert durchführen. Die Software wählt automatisch den Kunden der im Verzug ist an. Der Bankmitarbeiter sieht bis zum Zeitpunkt der Anwahl nicht, mit wem er es zu tun hat. Im Programm ist vorgegeben, wie oft dies bei überogenen Konto geschehen soll, bis eine Kündigung raus geht. der Mitarbeiter hat feste vorgaben was er zu verlangen hat. Das hat wohl kaum etwas mit beabsichtigter Problemlösung zu tun. Zumal diese Call-Center-Kollegen" manchmal nicht einmal in der Lage sind, Buchungen oder Vorgänge zu erklären…
Und jemanden, der in eine finanzielle Notlage gerät sofort den
Gerichtsvollzieher zu schicken ist sicher auch kein guter
Stil.
Ganz meiner Meinung. Den Vorgang jedoch drei Monate hinauszuzögern (obwohl Bank und Kunde gemeinsam auf dem Standpunkt sind, dass eine Lösung ohne Kündigung des Kontos erst recht nicht möglich ist) fände ich aber auch keine sonderlich gute Lösung.
mit besten grüßen Steffen B.