hallo!
darf der hausarzt eine überweisung, die der patient wünscht, nicht ausstellen.
die 10 € praxisgebühr fürs quartal sind bezahlt!
ist eine pauschale antwort darauf möglich oder muss der sachverhalt präzisiert werden?
bitte um antworten.
vielen dank im voraus.
gruß
ps: es handelt sich um eine überweisung an einen endokrinologen, nicht an einen anderen hausarzt!
Hallo,
eine schwierige Frage.
Grundsätzlich ist der Arzt niicht verpflichtet eine „Wunschüberweisung“ auszustellen.
Der Grundsatz sieht vor eine solche Überweisung nur dann auszustellen wenn er selbst die
Behandlung nicht durchführen kann (Verweisung an Facharzt), oder er eine Zusammenarbeit
mit dem Facharzt wünscht (Mitbehandlung) oder nur eine Diagnosenabklärung wünscht.
Wenn also der Patient kommt und eine Überwreisung zu einem Facharzt wünscht und der
Hausarzt meint das auch behandeln zu können, muss er nicht eine Überweisung ausstellen.
In der Praxis passiert das allerding recht selten, aber das eigentlich ine erster Linie was mit Geld
und in zweiter Linie was mit Logik zu tun.
Gruss
Günter Czauderna
was ist, wenn auf jeden fall der hausarzt eine passende diagnose nicht abgeben kann und/oder der patient sich bei dem facharzt eine „bestätigungsdiagnose“ einholen möchte?
was ist, wenn auf jeden fall der hausarzt eine passende
diagnose nicht abgeben kann und/oder der patient sich bei dem
facharzt eine „bestätigungsdiagnose“ einholen möchte?
Hallo
in ersterem Fall muesste er eigentlich von sich aus die Überweisung tätigen,
im zweiten Falle nicht und der Patient muss wohl die 10,00€ nochmals zahlen.
Gruss
Günter Czauderna
was ist, wenn auf jeden fall der hausarzt eine passende
diagnose nicht abgeben kann und/oder der patient sich bei dem
facharzt eine „bestätigungsdiagnose“ einholen möchte?
Wer hat denn dann diagnostiziert, dass es sich um eine endokrinologische Symptomatik handelt? Eine Fachzeitschrift aus dem Bauer-Verlag? Die Telefonberatung einer Verbrauchersendung im Fernsehen? Auch gegen Zahlung von 10 Euro hat der Patient keinen rechtlichen Anspruch auf eine Wunschdiagnose.
Gruss
Schorsch
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die diagnose wurde über eine „beratung“ im www gestellt! alle symptone sprechen auf eine endokrinologische „sache“ hin. um diese diagnose zu überprüfen, die „wunschüberweisung“!
Hallo Jerry!
Hausärzte fühlen sich mitunter von ihren Patienten angegriffen, wenn diese mit einer möglichen Diagnose kommen und dann auch noch eine Überweisung haben möchten.
Um nicht auf Dauer mit dem Hausarzt ein gespanntes Verhältnis zu haben würde ich auf die Überweisung pfeifen und gegen 10 Euro Eintritt den Endokrinologen aufsuchen.
Sollte bei der Untersuchung ein behandlungsbedürftiger Befund herauskommen, kannst Du es dem Hausarzt bei Gelegenheit mitteilen.
Wenn nicht, Konto „Erfahrung“.
Angelika