Angenommen ein Haus steht zum Mietkauf .Dies beträgt fünf Jahre lang, eine monatliche Miete von 300 Euro.
Weiter angenommen ,drei Parteien wollen sich zusammen tun, um dieses Haus per Mietkauf zu erwerben, muss dieses Vorhaben in irgend einer Form Jemanden angezeigt werden. Wie sollte der Vertrag zwischen Vermieter und zukünftigem Eigentümer aussehen .Sollen alle Parteien den Vertrag zu Mietkauf, mit dem Vermieter (Verkäufer) unterschreiben oder ist es sinnvoller, wenn dies nur eine Partei macht. Kann und darf die Vertragserwähnte Partei im Nachhinein mit den restlichen zwei Parteien einen zusätzlichen Vertrag aufsetzten ?
Kurz um, wie können sich alle Parteien vorher informieren und was ist alles zu beachten .
Ich denke mal wenn nur eine Partei im Vertrag steht, ist die Verantwortlich und am Ende alleiniger Käufer. Sie muß die komplette Miete zahlen, also hier auch von den anderen beiden Parteien eintreiben. Diese beiden habe keine Rechte, aber auch keine Pflichten.
Von daher wäre es sinnvoll eine GbR als Wohnungseigentümergesellschaft zu gründen, die auch als Käufer fungiert. Ob der Verkäufer hierbei allerdings mitspielt steht auf einem anderen Blatt Papier…
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ist Euch auch klar, dass dann im Regelfall jeder von Euch Gesamtschuldner ist, d.h. kann/will eine Partei nicht zahlen können beliebig die anderen zwei in Anspruch genomen werden …
wie sagte mein lieber schwäbischer Mitzivi damals immer so schön: „Herr schmeiß Hirn“, und dem ist für diese Konstruktion einfach nichts hinzuzufügen.
So ein Projekt mit so viel Beteiligten und dann auch noch über eine so wackelige Konstruktion wie Mietkauf, lässt man entweder besser ganz bleiben, oder holt sich rechtzeitig im Vorfeld fachlichen Rat von Steuerberater und Rechtsanwalt.
Alles andere birgt das sichere Risiko ganz viele Leute für den Rest ihrer Tage unglücklich und ggf. auch arm zu machen.
Ich hoffe mal, dass es sich hier um einen privaten Mietkauf handelt, denn von gewerblich vertriebenem Mietkauf kann man ohnehin eigentlich nur abraten.
Dann haben wir es hier mit einem Grundstücksgeschäft zu tun, und da läuft nichts ohne Notar und Absicherung über das Grundbuch. Dann muss man sich über die Aufteilung des Objekts auf die erwerbenden Parteien mal Gedanken machen. Die werden ja wohl kaum das Ding nur zu ideellen Dritteln, sondern jede für sich Eigentum an ganz konkreten Objektteilen erwerben wollen. D.h. es braucht Abgeschlossenheitsbescheinigungen und eine Teilungserklärung, …
Und jetzt sage bitte nicht, dass die Parteien alle kein Geld für fachliche Beratung haben, weil die lieben Kollegen zu teuer sind. Da kann ich dann nur sagen, wer hierfür kein Geld hat, hat auch kein Geld für ein solches Objekt, und ganz sicher kein Geld zu verschenken, und sollte sich besser schon mal mit dem Gedanken an eine Privatinsolvenz in den nächsten Jahren gewöhnen.
Gruß vom Wiz
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wie sagte mein lieber schwäbischer Mitzivi damals immer so
schön: „Herr schmeiß Hirn“, und dem ist für diese Konstruktion
einfach nichts hinzuzufügen.
Es schön, wenn du dir den Spruch merken konntest. Aber hast du ihn auch verstanden ?
Und jetzt sage bitte nicht, dass die Parteien alle kein Geld
für fachliche Beratung haben, weil die lieben Kollegen zu
teuer sind.
Was soll ich dazu sagen .Ich habe versucht mich an die Grundsätze des Bretts zu halten. Kurz und nicht „Ich“ bezogen .Außerdem könnte dein Messerscharfer Verstand dir sagen :Ey Alter ,heut ist Samstag ,könnte ein spontane Idee von den Parteien sein .
Die verschiedenen Parteien setzen sich wohl aus mehreren Familienmitglieder zusammen, die aber alle ihre eigenen Familien haben .
Verständlich ?
Sie alle wissen von einem Objekt, das zu Mietkauf zu erwerben ist, da der eigentliche Mietkäufer heute Vormittag abgesprungen ist. Bevor das Haus aber anständig zu bewohnen ist, muss daran noch viel saniert werden. Deshalb ist das Haus auch so billig. Aber eine mögliche Kapitalanlage für die Zukunft. So sehen es die beteiligten Parteien. Und da das ganze Thema eine Wochenende-Diskussion von Laien sein wird ,könnten zusätzliche Informationen und Beachtungsweisen sehr hilfreich sein, bevor die sich die Köpfe heiß reden und am Ende einiges vergessen wurde.