Zahlung mit EC-Karte / Kreditkarte

Hallo,

angeregt über die Diskussion um die Annahmeverweigerung von großen Euroscheinen mal folgende Frage:

Meines Wissens verpflichten sich Geschäfte, die Kreditkarten als Zahlungsmittel akzeptieren, diese Karten IMMER zu akzeptieren, unabhängig vom Geldbetrag.
(Richtig?)

Wie sieht das mit den normalen EC-Karten aus?
Können Geschäfte per Schild an der Kasse die Zahlung mit EC-Karte bei einem Betrag von - sagen wir mal einfach so - weniger als 10 Euro verweigern?

Rätselnde Grüße,
Tinchen

Hi,

Wie sieht das mit den normalen EC-Karten aus?
Können Geschäfte per Schild an der Kasse die Zahlung mit
EC-Karte bei einem Betrag von - sagen wir mal einfach so -
weniger als 10 Euro verweigern?

Es gilt dasselbe, was schon unten im Thread „Eischränkung gesetzlicher Zahlungsmittel“ gesagt wurde.

In Kurzform: Ja, die können das.

Gruß,

Malte.

Es gilt dasselbe, was schon unten im Thread „Eischränkung
gesetzlicher Zahlungsmittel“ gesagt wurde.

In Kurzform: Ja, die können das.

Demnach schließt du aus, dass diese Unternehmen sich analog zu den Kreditkartenakzeptanzstellen möglicherweise eine vertragliche Verpflichtung zur Annahme eingegangen sind?

Ich will damit sagen, dass ich zwar glaube, dass es hier im Gegensatz zum Kreditkartengeschäft nicht generell so ist. Allerdings wäre es eventuell möglich.

Gruß Ivo

Es gilt dasselbe, was schon unten im Thread „Eischränkung
gesetzlicher Zahlungsmittel“ gesagt wurde.

In Kurzform: Ja, die können das.

Demnach schließt du aus, dass diese Unternehmen sich analog zu
den Kreditkartenakzeptanzstellen möglicherweise eine
vertragliche Verpflichtung zur Annahme eingegangen sind?

Nein, das schliesse ich nicht aus, aber ich behaupte, daß dem nicht zwingend so sein muß.

Gruß,

Malte.

Hallo Malte,

Wie sieht das mit den normalen EC-Karten aus?
Können Geschäfte per Schild an der Kasse die Zahlung mit
EC-Karte bei einem Betrag von - sagen wir mal einfach so -
weniger als 10 Euro verweigern?

Es gilt dasselbe, was schon unten im Thread „Eischränkung
gesetzlicher Zahlungsmittel“ gesagt wurde.

hier handelt es sich um einen anderen Sachverhalt. Es gibt nämlich einen beteiligten und durchaus interessierten Dritten, nämlich MasterCard Europe. Vor einiger Zeit erhielt ich die Auskunft, daß derartige Mindestumsätze für Eurocard/Mastercard nicht erlaubt sind. Eine Anfrage, ob das immer noch und auch für den Einsatz der Maestro-Karte gilt, habe ich eben gestartet. Über das Ergebnis wird berichtet.

Gruß,
Christian

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Es gilt dasselbe, was schon unten im Thread „Eischränkung
gesetzlicher Zahlungsmittel“ gesagt wurde.

In Kurzform: Ja, die können das.

Demnach schließt du aus, dass diese Unternehmen sich analog zu
den Kreditkartenakzeptanzstellen möglicherweise eine
vertragliche Verpflichtung zur Annahme eingegangen sind?

Nein, das schliesse ich nicht aus, aber ich behaupte, daß dem
nicht zwingend so sein muß.

Meines Wissens gibt es eine Annahmeverpflichtung der Akzeptanzstellen gegenüber den Kartenbesitzern. Sollte ein Kunde abgelehnt werden, kann er sich bei Mastercard etc. beschweren. Diese hauen dann wiederum dem Geschäft eins auf die Ohren und entziehen im bei Wiederholung die Zahlungsmöglichkeit. Schließlich ist es nicht im Sinne des Kartenausstellers, dass die Geschäfte die Kunden ablehnen. Früher kam es öfters vor, dass z.B. AMEX abgelehnt wurde mit der Bitte, doch mit VISA oder Mastercard zu zahlen, da diese weniger Gebühren verlangen.

Inzwischen dürfte sich das Thema etwas beruhigt haben, denn die Provisionen an die Kartengesellschaften dürfen von jetzt an den Kunden in Rechnung gestellt werden. Dem Geschäft kann es daher nun egal sein, ob er mit AMEX oder VISA zahlt.

Gruß
Falke

Hallo,

Es gibt nämlich einen beteiligten und durchaus interessierten
Dritten, nämlich MasterCard Europe. Vor einiger Zeit erhielt ich
die Auskunft, daß derartige Mindestumsätze für Eurocard/Mastercard
nicht erlaubt sind.

speziell Mastercard verbietet aber AFAIK nicht mehr wie früher die anfallenden Transaktionskosten an den Kunden weiterzugeben. Ein Unternehmer könnte so zumindest die Verwendung für den Kunden sehr unattraktiv machen.


PHvL

Hi,

Meines Wissens gibt es eine Annahmeverpflichtung der
Akzeptanzstellen gegenüber den Kartenbesitzern. Sollte ein
Kunde abgelehnt werden, kann er sich bei Mastercard etc.
beschweren. Diese hauen dann wiederum dem Geschäft eins auf
die Ohren und entziehen im bei Wiederholung die
Zahlungsmöglichkeit. Schließlich ist es nicht im Sinne des
Kartenausstellers, dass die Geschäfte die Kunden ablehnen.
Früher kam es öfters vor, dass z.B. AMEX abgelehnt wurde mit
der Bitte, doch mit VISA oder Mastercard zu zahlen, da diese
weniger Gebühren verlangen.

Die Frage ist doch, ob das für Maestro auch gilt, aber exc ist ja am recherchieren, also warten wir’s ab.

Gruß,

Malte.

Hi,

tja, da ist er wieder - der deutsche Servicegedanke.

Geh mal beispielsweise in Finnland z. B. im winzigsten Kaff in einen Supermarkt
oder auch nur in einen kleinen Angelladen - dort werden alle nur denkbaren Karten
akzeptiert, ganz egal, wie groß (oder klein) die Rechnung ist.

Scheint wohl ne Eigenart der Deutschen zu sein, hinter allem hinterherzuhinken.
Ich wollte mal in einem deutschen Elektronikmarkt mit Kreditkarte zahlen, da
sagte man mir: Unter 300 Euro geht nix.

Grüße vom T.

so langsam frage ich mich, warum ich eine Visa-Karte habe, wenn sie
nicht einmal bei einem so großen Konzern wie Karstadt akzeptiert
wird.

Einerseits verstehe ich nicht, warum man bei so einer langweiligen Antwort die Archivsperre aktivieren muß. Andererseits verstehe ich Dein Problem nicht, da Karstadt zumindest hier die Visa-Karte akzeptiert.

Gruß,
Christian

Hallo,

Andererseits verstehe ich Dein Problem nicht, da Karstadt
zumindest hier die Visa-Karte akzeptiert.

Gruß,
Christian

das ist ja grade das Problem. Da kann aussen das Visa-Zeichen an der Tür kleben, das heisst aber noch lange nicht, dass der Verkäufer (hier: in der Computerabteilung) davon weiss.

Gruss

Andreas

Guten morgen,

das ist ja grade das Problem. Da kann aussen das Visa-Zeichen
an der Tür kleben, das heisst aber noch lange nicht, dass der
Verkäufer (hier: in der Computerabteilung) davon weiss.

bei den Karstadt-Läden, die ich kenne, klebt das Visa-Schild an jeder Kasse. Aber davon abgesehen: Zu Deinem letzten Artikel will Deine ursprüngliche Aussage nicht recht passen:

so langsam frage ich mich, warum ich eine Visa-Karte habe, wenn sie nicht einmal bei :einem so großen Konzern wie Karstadt akzeptiert wird

Kleines Geheimnis nebenbei: Ein Konzern kann sowieso nichts machen oder unterlassen, weil er keine Rechtspersönlichkeit hat.

Gruß,
Christian