Hallo zusammen,
kann eine Krankenkasse einem Allgemeinmediziener verbieten einen Patienten weiter krank zu schreiben, obwohl aus Krankheitsgründen eine Rehamassnahme in 8 Wochen genehmigt wurde?
Laut Schreiben von der KK an die Ärztin darf nur noch ein Facharzt die weitere Krankschreibung vornehmen.
Vielen Dank für Eure Mühe.
Hallo,
sie kann es versuchen - wenn der Arzt sich darauf einlässt ist
er selbst schuld. Grundsätzlich entscheidet immer der behandelnde Arzt
ob jemand arbeitsunfähig ist. Wenn die Krankenkasse dies anzweifelt,
kann Sie den Medizinischen Dienst MDK beauftragen dies zu überprüfen.
Nur wenn der Medizinische Dienst keine, die Arbeitsunfähigkeit
begründende Befunde erkennt, wird die Kasse das Ende der
Arbeitsunfähigkeit (Krankengeldbezug) festlegen, es liegt dann
am behandelnden Arzt diese Befunde dem MDK/KAsse darzulegen.
In dem geschilderten Fall, in dem eine Reha bereits bewilligt und
in absehbarer Zeit auch angetreten werden soll, kann ich mir nicht
vorstellen, dass hier der MDK auf Arbeitsfähigkeit erkannt hat.
Die Kasse hat es eben mal probert.
Noch Fragen - gerne !!
Günter Czauderna
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Das Spiel erlebe ichauf meiner Arbeit fast täglich…
aber nix neues ausser dumme Versuche von dummen Mitarbeitern
dummer KK ! -
Siehe den Beitrag von Cauderna, der beschreibt es schon !
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Weriter : mann muß beim MdK der Kassen sehr genau hinterfragen,
welche Personen mit welchen Qualifikationen und mit welchem
Selbstverständnis dahinter stehen. -
Oft kann ich mich der Überzeugung nicht erwehren, dass die
MdK - Ärzte sich als Kostenkiller der KK verstehen und keinerlei
Rücksicht auf die leidenden Menschen nehmen. -
Der MdK in Schleswig-Holsteinals Beispiel :
Ein Arzt dort ist selbst als psychisch Krank bekannt.
Ein Arzt hat seine Praxis an den Rand des Konkurs gebracht
und sich zum MdK gerettet.
Ein Arzt gefällt sich in dem Sprachgebrauch eines Schrott-
händlers.
Der Geschäftsführer des MdK drohte mit „juristischen Maßnahmen“,
als ich in Anschreiben an die KK und an die Fachaufsicht im
Kieler Ministerium berichtete. Den Gefallen, diese
„juristischen Maßnahmen“ einzuleiten hat mir der GF
allerdings nicht erwiesen. -
Es gibt bedauerlicher Weise „Hausärzte“ die sich der
N Ö T I G U N G beugen. Da hilft wirklich nur der
umgehende Besuch bei weiteren (Fach-)ärzten,
sodaß der unfähigen, arroganten und inkompetenten
Gruppe der „Gesunderklärer“ eine solche Masse entgegengebracht
wird, dass die gar nicht mehr anders können. -
Information sollte auch an die Aufsicht im Ministerium
des Bundeslandes erfolgen.
Petitionsausschuß.
Bürgerbeauftragte.
Hallo Anne,
wenn der entsprechende „Hausarzt“ kein Rückrat hat…
Es wird immer von Kostenreduktion und allen geredet…
aber schließlich und letztendlich kann doch nur jemand wie dein
Hausarzt beurteilen,ob du arbeitsfähig bist oder nicht…
Wenn jemand wie ein Hausarzt dich von Kleinauf kennt,weiß er doch genau
(auch aus medizinischer Sicht) was du vertragen kannst und was nicht…
Schließlich ist nicht jeder Mensch gleich…
…die einen laufen mit einem Knochenbruch noch „lustig“ durch die Gegend…die anderen fallen dabei in Ohnmacht…
Ich finde es empörend,wie hier die Krankenkassen „Druck“ auf die Mediziner ausüben wollen…
Außerdem schlägt diese „vermeintliche“ Einsparung ja sowieso irgendwann doppelt und dreifach auf die Kasse zurück,durch das „Verschleppen“ von Krankheiten…
man brauch sich doch nur die Entstehungsgeschichte der KK anschauen…
die ersten Krankenkassen wurden ja von Unternehmern gegründet…
und nicht,weil sie so „Großes“ Mitleid hatten…
sondern aus praktischen Erwägungen heraus…
Um es kurz zu machen…lieber einem Arbeitnehmer 5 Krankentage bezahlen und dafür den Arbeitnhemer noch etliche Jahre im Betrieb haben (als Produktiven Faktor) als 5 Tage sparen und dafür auf die
Erfahrungen und das Know-How eines erfahren Mannes zu verzichten…
daher rührt nämlich der Weltruhm des „Made in Germany“…
Schließlich wurden die ersten KK von den Unternehmern errichtet…
und nicht vom Staat…
Aber anscheinend haben unsere heutigen Geschäftsführer und Vorstände
wohl im Geschichtsunterricht geschlafen…
mfg
Frank
Rückgrat - off topic
Hallo Frank,
ich weiß nicht, ob es nur ein Tippfehler ist, aber da du im Text dieselbe Schreibweise benutzt, scheint es mir nicht so.
Wenn man einen Rat zurückbekommt, wäre das ein Rückrat. Obwohl ich noch nie davon gehört habe. 
Hier aber meinst du offenbar das Rückgrat. Grat wie Gräte. 
Haben wir alle. Du wie ich, und alle die hier mitlesen. Jedenfalls körperlich.
Ob aber auch im übertragenen Sinne, moralisch, das ist natürlich eine andere Frage. 
Gruß
Peter
Hallo,
da mach dir mal nix draus, meine Krankenkasse schickt mir jedesmal, wenn die 6 Wochen LFZ vorgei sind, einen Wisch, in dem sie festlegt, dass ich ab dem ersten Tag, wo die Kasse selbst zahlen müsste, wieder gesund bin (einmal war ich 4 tage vorher operiert worden…). Einspruch des Arztes genügt, normalerweise kommt dann die Vorladung zum MdK (über dessen Qualität ja schon gepostet wurde) und dann geht normalerweise alles wieder seinen Gang. Also - Einspruch machen und gut iss…
Gruß
HariBoo
Hallo,
ich bin zwar auch ein Krankenkassenmensch und mit der Überwachung
von Krankheits- und Krankengeldfällen beschäftigt, aber bei einer
solchen Vorgehensweise (egal von welcher Kasse) schwillt mir doch
der Kamm.
Da ist ja ein Amboss sensibler - Gott sei dank ist der
Patient von heute nicht mehr so einschüchterbar wie das noch vor
15-20 Jahren war.
Die „Krankfeierer“ und „Blaumacher“ bekomme ich auch anders.
Gruss
Günter Czauderna