Ehefrau ist seit 8 Monaten in Elternzeit und wurde nun durch Ihr Unternehmen gekündigt (w/ Betriebsaufgabe). Ehemann ist PKV versichert. Nach Auskunft der GKV verliert die Ehefrau nun Ihren KV-Versicherungsschutz da kein Anstellungsverhältnis mehr vorhanden ist. Familienversicherung geht nicht, da Mann und Kind in der PKV versichert sind. Arbeitslos kann sich die Ehefrau ja auch nicht melden, weil Sie - durch die Betreuung des Kindes - dem Arbeitsmarkt gar nicht zu Verfügung steht. - Hab ich das soweit alles richtig wiedergegeben?
Nach Auskunft der GKV kann sich die Ehefrau nun einen AG suchen, bei dem sie die Elternzeit fortführen kann. - Ist das wirklich so?
Kann der Ehemann, der Arbeitnehmer ist aber nebenher ein Kleingewerbe hat, seine Ehefrau anstellen und dann die Elternzeit fortführen?
Welche Alternativen, ausser freiwillig versichert in der GKV oder PKV gibt es noch? Immerhin wird die Ehefrau (junge Familie) hier ja ohne Ende benachteiligt. - Von wegen Kinderfreundlichkeit! -
Welche weiteren Rechtsfolgen ergeben sich für die Ehefrau (Meldepflichten bzw. Ansprüche auf ALG nach der Elternzeit).
Das kann der Gesetzgeber doch so alles nicht gewollt haben! - Oder?
Hat einer ne Idee?
Ehefrau ist seit 8 Monaten in Elternzeit und wurde nun durch
Ihr Unternehmen gekündigt (w/ Betriebsaufgabe). Ehemann ist
PKV versichert. Nach Auskunft der GKV verliert die Ehefrau nun
Ihren KV-Versicherungsschutz da kein Anstellungsverhältnis
mehr vorhanden ist. Familienversicherung geht nicht, da Mann
und Kind in der PKV versichert sind. Arbeitslos kann sich die
Ehefrau ja auch nicht melden, weil Sie - durch die Betreuung
des Kindes - dem Arbeitsmarkt gar nicht zu Verfügung steht. -
Hab ich das soweit alles richtig wiedergegeben?
Ja!
Welche Alternativen, ausser freiwillig versichert in der GKV
oder PKV gibt es noch? Immerhin wird die Ehefrau (junge
Familie) hier ja ohne Ende benachteiligt. - Von wegen
Kinderfreundlichkeit! -
Naja, hier muß man sich eben vorab entscheiden. Wer in PKV ist weiß das das mitversichern zusätzlich kostet und das sollte man vorab bedenken. Ich will da nicht an Leuten herummäkeln, die in der PKV sind, bin es nämlich selber. Aber ich habe mir vorher überlegt, was im Fall von Kindern passiert! Ich denke, die PKV ist für Paare geeignet, die beide arbeiten oder es sich das zusätzliche versichern des nicht arbeitenden Partners leisten können.
Wenn die Frau beim Ehemann arbeiten kann, kann sie ja genauso wo anders arbeiten und damit einen GKV-Anspruch erwerben. Die Familie könnte für Kinderbetreuung sorgen und dann steht die Frau auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.
Das kann der Gesetzgeber doch so alles nicht gewollt haben! -
Oder?
Doch! Hat man die nicht bei der Beratung aufgeklärt?