Seit April gilt der neue Rundfunkgebührenstaatsvertrag, durch den viele ehemals „Befreite“ nicht mehr in den Genuss der Rundfunkgebührenbefreiung kommen können, weil der Befreiungsgrund „geringes Einkommen“ so nicht mehr existiert.
Ich finde es irgendwie ungerecht, dass ein Student mit sog.‚geringem‘ Einkommen’, befreit werden kann, wenn er während der Ausbildung bei der Eltern lebt, aber nicht, wenn er am Hochschulort einen eigenen Haushalt führt, obwohl die finanzielle Belastung in diesem Fall doch wesentlich größer ist. Was meint ihr? Und wo könnte man sich darüber beschweren?
Ich frage mich auch, wie das wohl ist, wenn jemand, der bisher wegen seines geringen Einkommens befreit war, durch das neue Gesetz keinen Anspruch mehr auf eine Befreiung hat, aber die monatl. 17,03 Euro einfach nicht zahlen kann? Okay, derjenige darf dann eben nicht mehr fernsehen. Aber was macht er mit den Geräten?
Ich frage mich auch, wie das wohl ist, wenn jemand, der bisher
wegen seines geringen Einkommens befreit war, durch das neue
Gesetz keinen Anspruch mehr auf eine Befreiung hat, aber die
monatl. 17,03 Euro einfach nicht zahlen kann?
Also, er könnte z. B. ins Ausland ziehen (zwinker).
CF FJ
Hallo,
Du könntest ja einfach auf eigenes TV und Radio verzichten.
Gruß
Axel (der nicht glauben kann, daß 17Euro im Monat tatsächlich jemand in den Ruin treiben)
Axel (der nicht glauben kann, daß 17Euro im Monat tatsächlich
jemand in den Ruin treiben)
hm, wenn Dir nach Abzug von Miete, Nebenkosten und blabla noch 100 Euro zum Leben bleiben, tun auch 17 Euro, unnötig gezahlt, weh. Und wenn Du gerade Zuslassungsarbeit schreibst mit viel Laborarbeit, ist auch dazuverdienen nicht so leicht.
Du könntest ja einfach auf eigenes TV und Radio verzichten.
Gruß
Axel (der nicht glauben kann, daß 17Euro im Monat tatsächlich
jemand in den Ruin treiben)
Um mich geht es hier ja gar nicht.
Aber ich kenne jemanden, der davon betroffen ist. Wir haben nachgerechnet, dass ihm noch rund 120 Euro zum Leben bleiben, also für Nahrungsmittel, Haushaltsmittel, was er so für die Uni braucht etc. Mit den Nahrungsmitteln hatten wir die 120 Euro-Grenze schon überschritten (Hinweis: der Typ ist Allergiker und kann nicht alles essen). Falls er dann noch mal Medikamente braucht, die natürlich von ihm selbst bezahlt werden müssen, wäre das echt übel.