Ich wohne in einem Dorf mit 1.000 Einwohner.
Innerhalb des Ortes gibt es ein ca.5.000qm großes nasses Grundstück. Wegen der Nässe und der schlechten Bodenverhältnisse ist eine Wohnbebauung kostspielig. Der Eigentümer möchte dieses Grundstück jetzt an einem Fremden verpachten oder verkaufen. (Der Eigentümer hält sich noch bedeckt.)
Der Fremde möchte eine Pferdehaltung mit Stall und Stadel errichten. Rings um dieses Grundstück sind Einfamilienhäuser.
In einem Vorgespräch ist keiner der Nachbarn von dieser Pferdehaltung begeistet.
Wie sollen wir uns als Nachbarn verhalten?
Bitte um Euren Rat hierzu.
Besten Dank im voraus für jedwede Hilfe.
Gruß
Josef Dreher
Hallo Josef,
grundsätzlich ist bei dieser Art von Pferdehaltung von einem
landwirtschaftlichen Gewerbebetrieb auszugehen.Dann kommt es darauf an,ob so etwas im Flächennutzungsplan vorgesehen ist.
Im Zweifel die Baubehörde fragen.Darüberhinaus eignet sich eine
„nasse“ Fläche wohl kaum für Pferde.Die werden ewig Hufprobleme
haben.Nicht umsonst versuchen alle Pferdehalter ihre Koppeln und
Reitplätze mit aufwendigen Drainagen trocken zu kriegen.
Ich auch 
Gruss Sebastian