Bank verlangt gebühren trotz Werbung,dass kostenlo

Hallo,

angenommen Bank B verspricht dem Kunden, dass ein Giro-Konto kostenlos ist. Der Kunde K bekommt auch Broschüren, wo ausgewiesen ist, dass das Konto für alle unter 26 Jahren und für solche, die einen bestimmten Geldbetrag pro Monat einzahlen, kostenlos ist.
Kunde K ist unter 26 Jahre alt.
Angenommen, auf der Homepage ist das Konto mit dem Alters-Zusatz nicht mehr ausgepriesen. Nur noch diese Geldgrenze ist Kriterium für die Gebührenbefreiung. Die Kontobedingungen wurden also geändert.

Weiter angenommen: die Bank bucht nun monatlich 5,90 EUR Kontoführungsgebühren ab, obwohl dem Kunden K aber bei Vertragsabschluss ein kostenloses Konto versprochen wurde.

Kann dieser Kunde dagegen vorgehen? Wie könnte er es tun? Zurückbuchen von der Bank (die ja selber abbucht) dürfte sich als schwierig erweisen…

Danke

Ajo

Hi Ajo,

manchmal haben solche Dinge ganz läppische Ursachen, meine Bank hat 6 Monate gebraucht, bis die Buchhaltung begriffen hat, dass ich keine Gebühren zahle. Zwei Anrufe, 6 Stornos, das war’s dann.

Gruß Ralf

Fliehet die Postbank!

Zwei Anrufe, 6 Stornos, das war’s dann.

Wird wohl wirklich nur ein Irrtum sein. Nur ist leider die Postbank nicht so von der schnellen Truppe. (Daß es sich um die Postbank handelt, meine ich erkannt zu haben).

Ich war mal Kunde bei der Postbank, und kann nur sagen: nie wieder, auch nicht wenns „kostenlos“ ist.

Das gemeine bei denen ist, wenn DIE einen Fehler machen (und das machen sie oft), musst DU deren kostenpflichtige Hotline anrufen (01805 glaub ich), und dir erstmal ne Viertelstunde teure Musik anhören. Wenn du dann durchkommst und dein Problem schilderst, darfst du dir dann erstmal vom jeweiligen Hotliner sagen lassen, daß er/sie persönlich da nichts dafür könne. (*) Und zwar, obwohl du ihn/sie persönlich gar nicht angegriffen hast, sondern lediglich sachlich dein Problem geschildert hast.
Wenn du dann ganz viel Glück hast, korrigiert die PB ihren Fehler. Meistens sind dazu aber mehrere Anrufe erforderlich, entsprechend viel Geld geht den Bach runter.

Kern und Knackpunkt des ganzen Problems ist, daß man als Kunde bei der Postbank niemals an gelernte BANKkaufleute rankommt. Am Schalter in der Filiale stehen Postbeamte, und an der Hotline sitzen Call-Center Agenten. Vom Bankgeschäft haben die alle keine Ahnung.

Langer Rede kurzer Sinn: da zahl ich lieber 2 Euro im Monat bei der Spaßkasse, und bekomme dafür direkten, persönlichen und vor allem effektiven Service, auch telefonisch, ohne weitere Kosten.

*) in meinem Kündigungsschreiben an die PB stand denn sinngemäß „Wenn ich jedesmal einen Euro bekäme, wenn einer Ihrer Mitarbeiter sagte, er könne da persönlich nichts dafür, würde sich die Sache schon wieder lohnen.“

Langer Rede kurzer Sinn: da zahl ich lieber 2 Euro im Monat
bei der Spaßkasse, und bekomme dafür direkten, persönlichen
und vor allem effektiven Service, auch telefonisch, ohne
weitere Kosten.

Aber alles ohne Bankkaufleute :wink:

Gruß,
Christian