Ein Ehepaar, sie ohne deutsche Arbeitserlaubnis, er fertig mit dem Studium, studienbedingt noch verschuldet, jetzt mit einem Bruttoeinkommen von rund €700.
Früher war sie studentisch krankenversichert, ursprünglich bestand Befreiung von der Zuzahlungspflicht, diese wurde im Rahmen einer Gesetzesänderung gestrichen. Seit diesem Monat sind beide über den Arbeitgeber des Ehemanns gesetzlich familienversichert.
Sie wird vom Hausarzt in ein Krankenhaus eingewiesen.
Dort mußte direkt bei der Einweisung unterschrieben werden, daß vom Patienten pro Behandlungstag €10 Zuzahlung zu leisten sind.
Da die Behandlung sich aufgrund unklarer Diagnose über einen langen Zeitraum erstreckt, ist mit einer Zuzahlung in Höhe von mehr als €200 zu rechnen.
In diesem Fall beträgt also die „Zuzahlung“ fast 1/3 des Brutto(!) Einkommens der gesamten Familie.
Besteht eine Möglichkeit, diese Zahlung zu umgehen?