Einen schönen ersten Weihnachtsfeiertag allerseits…
Mal angenommen, jemand hat da einen etwas älteren Drucker.
Technisches Detail: Druckkopf und Patronen sind getrennt. Pro Farbe gibt es eine Patrone sowie Schwarz.
Bisher hat der Druckerbesitzer meist kompatible Patronen der Firma P gekauft, was auch nie Probleme machte.
Da es diese aber im Laden nicht mehr gibt, kauft er sich diesmal eine schwarze Patrone der Firma C. Er legt sie also ein, macht wie vorgeschriebenen die vom Treiber aufgerufene Druckkopfspülung und danach einen Probedruck. Alles bestens.
Ein paar Tage später, will er dann einen Text ausdrucken, aber der Drucker bringt nur weißes Papier hervor. Mehere Fehlerbehebungsversuche ändern nichts. Farbig funktioniert allerdings noch. Nun sprechen also die Indizien sehr dafür, dass wohlmöglich die neue kompatible Patrone den Druckkopf zur Sau gemacht hat.
(Der Tintenrest aus der alten Patrone will auch nicht mehr drucken.)
Kann man dafür vom Hersteller der Patrone Schadensersatz verlangen?
Muss man das irgendwie beiweisen? Ein Gutachten ist ja teurer als ein neuer Drucker
Mein Fall:
Seit Jahren verwende ich No-Name Tintenpatronen, immer vom gleichen Händler. Nie Probleme gehabt. Nur die letzte Lieferung war Müll. Patronen in den Drucker gebaut, anfangs gings gut - plötzlich wurden die Farbausdrucke immer „schmutziger“. Unzählige Putzaktionen der Düsen gemacht, am Ende stellte sich heraus das die Tinte der schwarzen Patrone auslief und über den Druckkopf von den Farbpatronen aufgesaugt wurde. Insbesondere in der gelben sah man wunderschön wie sich unten langsam die schwarze Tinte reingezogen hat…
Zuerst dachte ich der Druckkopf ist kaputt - also ausgetauscht (60 Euro) und einen Satz neue Patronen rein. Nichts geholfen, gleicher Effekt. Damit war der zweite Satz Patronen beim Teufel, damit war aber auch klar das es an den Patronen liegen muss. Also reklamiert. Man teilte mir mit das man das Problem mit dem Lieferanten klärt, gehört habe ich bis heute trotz mehrmaliger Nachfragen nichts mehr von der Firma.
Den 3. Satz Patronen wollte ich dann auch noch testen, als sich aber schon beim entsiegeln der 1. Patrone die schwarze Farbe über meinen Schreibtisch ergoss habe ich die anderen dann gleich entsorgt.
Deine Frage habe ich damit dann aber leider auch nicht beantwortet…
da solltest du mal vorher bei einschlägigen Fachzeitschriften schauen…
Da mittlerweile fast alle Druckerhersteller ihre „Kohle“ über die
Druckpatronen machen ist es natürlich klar,das die da auch jede
Menge „Fallstricke“ einbauen,damit du da auch ja keine „Fremdpatronen“ einsetzen kannst…
So must du bei einigen Druckern beim Kauf von " Drittanbietern" bestimmte Kontakte an deren Patronen überkleben,damit dein Drucker sie als „Original“ erkennt…bei anderen brauchst du eine „Zusatzsoftware“
mit der du den Drucker „resettest“…
Hallo Frank,
wieder mal nicht richtig gelesen und dann irgendwelches Halbwissen gebracht. Der Threadstarter hat bereits gedruckt, also kann es nicht an den kodierten Patronen liegen.
Gruß
Axel
Der Threadstarter hat bereits gedruckt,
also kann es nicht an den kodierten Patronen liegen.
Und das Problem mittlerweile mehr oder weniger gelöst:
Nochmal Druckkopf mit Reinigungsflüssigkeit durchgespült, Trocknen lassen und mit der alten Patrone ist alles in Butter.
Werde demnächst erstmal Patronenhersteller und Händler zusammenscheißen, wie man sich erdreisten kann, so etwas zu verkaufen.
Witzigerweise steht im Beipackzettel sogar Der Einsatz dieses Produktes gefährdet nicht die Garantie Ihres Druckerherstellers.
Den Druckköpfeverstopfenden Patronenabfüller findet man übrigens wenn man bei Google exakt das eingibt: „Tinte Ein Preis/Leistungsverhältnis, das sich sehen lassen kann“