Person A hat folgendes Problem: Auf seiner Handy-Rechnung taucht ein unbekannter Posten auf. Bei einem Anruf bei der Hotline sagt man Ihm, er wäre telefonisch gefragt worden, ob er diesen zusätzlichen Service buchen möchte. Person A hätte eingewilligt, was aber nicht stimmt. Mal angenommen Person A hat daraufhin den Service (4,95 € pro Monat) abbestellt. Man sagt Ihm aber er müsste für drei Monate zahlen, da dies die Mindestlaufzeit wäre. Wie könnte sich Person A dagegen wehren?
Wurde Person A dieser Auftrag schriftlich bestätigt?
Widerspricht Person A im ersten Monat der Rechnungsstellung für diesen Dienst?
Hat Person A den Dienst _nicht_ genutzt?
Wenn zutreffend:
Höflich auf nichtgebuchte Dienstleistung und erfolgte Fehlberechnung hinweisen. Da keine schriftliche Bestellung oder Auftragsbestätigung vorliegt ist der Vorgang gegenstandlos.
Falls überhöhte Lastschrift eingezogen wird, Rückbuchung bei deiner Hausbank veranlassen. Um entsprechende Position gekürzten Rechnungsbetrag an Anbieter überweisen.
Damit bleibst du korrekt und bist auf sicheren Seite.
bitte ZUERST eine Rechnungsreklamation mit Information über den Sachverhalt einreichen und Deadline / Frist setzen und informieren, dass danach Rückbuchung aufgrund Widerspruch erfolgt und gekürzter Betrag beglichen wird.
Meistens ist es jedoch so, dass solche sog. Kampagnen wieder abgestellt werden und die Aussage der Hotline revediert wird und ne Entschuldigung versandt wird.
Falls es einen Wochenende- oder Abend-Paket beinhaltet - reklamier’s einfach per E-Mail.
Ach ja : die rechtliche Seite is sicherlich interesannt aber im diesem Falle kann ich Dir versichern, dass des alles ohne Rechtsanwalt geht.
Wurdest Du / der Handynutzer in letzter Zeit tel kontaktiert mit der Info über diesen Zusatzdienst und angeboten,Informationen zuzusenden?
Wenn man am Telefon ja sagt, isses ne willenserklärung,welche binnen 14 Tagen widerrufen werden kann und auch ohne Unterschrift gültig ist…
Grüße
Blue
*der jeden tag diese Art von Reklas bearbeitet*
Der geregelte Schriftverkehr sieht hier eine Auftragbestätigung vor, um einen Nachweis über die Bestellung zu schaffen, da auf diese ein Widerspruch erwartet werden kann.
Hilfen zur Formulierung deines Widerspruches sind ja nun gegeben.
@skin
Auf die durch den Anbieter zu erbingenden Nachweis über die mündliche Auftragserteilung bin ich gespannt. Aufzeichnung des Telefonates (ohne Zustimmung) fällt ja flach…
Der geregelte Schriftverkehr sieht hier eine
Auftragbestätigung vor, um einen Nachweis über die Bestellung
zu schaffen, da auf diese ein Widerspruch erwartet werden
kann.
Auftragsbestätigung kann auch eine telefonische willenserklärung sein,siehe AGB’s der jeweiligen Anbieter…
Hilfen zur Formulierung deines Widerspruches sind ja nun
gegeben.
@skin
( gibt’s nicht)
Auf die durch den Anbieter zu erbingenden Nachweis über die
mündliche Auftragserteilung bin ich gespannt. Aufzeichnung des
Telefonates (ohne Zustimmung) fällt ja flach…
Die wird es nur durch die Aussage geben, dass des Telefonat von seitens des Anbieters mit dem Kunden / Nutzer getätigt wurde. Da dies recht schwammig ist, wird der Dienst kostenfrei storniert und die berechneten kosten rausgenommen
btw.: fällt flach is relativ: oftmals wird der Kunde über den mitschnitt informiert und muß sagen wenn er dieses nicht will wer weiß wie es dort gewesen ist…
Ps: versucht nicht immer alles rechtlich - der Anwalt kann genau das selbe wie der Kunde - sich an des Unternehmen schriflich wenden und fristen setzen. Ich pers. such mir erst rechtlichen Rat wenn ich auf normalen wege keine Einigung erhalte - trotz Rechtschutzversicherung…
Wurdest Du / der Handynutzer in letzter Zeit tel kontaktiert
mit der Info über diesen Zusatzdienst und
angeboten,Informationen zuzusenden?
Hallo Blue,
der Handynutzer hat alle Anrufe des Anbieters immer abgewimmelt und auch nicht zugestimmt Informationsmaterial zu erhalten. Ich finde dieses Vorgehen des Providers wirklich unverschämt. Es kostet den Nutzer unnötig Zeit sein Recht einzufordern. Ich möchte nicht wissen wie viele Leute einfach zahlen, weil es ja „nur“ 15 € sind.
es gibt sicherlich viele die des nutzen und sich auch aufregen hierzu.Da Du von Provider spricht handelt es sich sicherlich um die Kollegen aus Stuttgart. Da hilft ne einfache E-Mail mit der Information, dass Du diesen Dienst nicht nutzen möchtest, die Laufzeit des Paketes nicht anerkennst und Du das geld zurückforderst mit ner angemessenen Frist von 14 Tagen.
Die E-Mail Adresse und den Text kann ich Dir gern via E-Mail zukommen lassen…
Grüße
Blue
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