angenommen ein Hahn kräht jeden Tag ab ungefähr 4:30 Uhr in unregelmäßigen Abständen je zwischen 15 und 20 Minuten.
Kann man da was unternehmen? Oder muss man das hinnehmen, da es sich hier um einen Ort mit ca 1500 Einwohnern handelt und man somit quasi „auf dem Land“ lebt, wo so etwas einfach dazu gehört?
vor Gericht wird meist danach gefragt, wer eher da war - die Landwirtschaft (oder auch die Kirche mit ihrem Geläut) oder der Neubürger. Dem ist nämlich zuzumuten, sich vor dem Zuzug über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren.
Es sind allerdings schon Richter bekannt geworden, die den Hühnerhalter dazu verdonnert haben, den Hahn erst um 7 Uhr ins Freie zu lassen. Soweit ich weiß, arbeitet der Herr inzwischen nicht mehr im Ostallgäu ))
wer auf’s Land zieht, weil er das „Landleben“ so schön findet, sollte sich anschließend nicht über das „Landleben“ beschweren, weil es etwas anders aussieht als in den üblichen Heimatfilmen.
Mach das Fenster zu, kauf Dir Ohropax oder such Dir eine Wohnung in der City, da kannst Du dann Straßenlärm, Gehupe, Kneipengegröle und alles andere genießen - aber da kräht dann kein Hahn nach.
Verständnislose Grüße
Gordie
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zur gütlichen Einigung hat der Nachbar eines Freundes auf dem Land seinene besonders krähfreudigen Hähnen immer den Kragen herum gedreht und diese Tiere an die lärmbelästigte Nachbarschaft verteilt.
Die leiseren und späteren durften bleiben und die Hühner beglücken. Vielleicht dem Nachbar diesen Vorschlag machen?
bin kein Rechtsexperte, aber fantasievoll.
Stell Dir mal vor, da fliegt um 04:30 ein kleines angespitztes Stück
Blei von zylindrischer Grundform mit dem Durchmesser 22/100stel Zoll
ganz friedlich und fröhlich vor sich hin pfeifend durch die Gegend.
Zufälligerweise nimmt just im Moment des Vorbeifluges der Hahn seinen
Kopf hoch, um wieder ein Kikeriki von sich zu geben. Dummerweise
stört er damit den Weiterflug des vollkommen unschuldigen
Bleistückes, das sich bei diesem Treffen auch gleich in viele
Einzelteile zerlegt und nicht mehr wieder gefunden werden kann.
und was will uns das jetzt sagen? Dass es gut ist, wenn jeder das Recht selbst in die Hand nimmt? So wie jener, der unsere Katze mit einem Luftgewehr beschossen hat (glücklicherweise nur die Pfote getroffen).
Du solltest bei solchen Postings auch gleich die Konsequenzen dazu schreiben.
wer auf’s Land zieht, weil er das „Landleben“ so schön findet,
sollte sich anschließend nicht über das „Landleben“
beschweren
Prima Antwort. Wir können das auch andersrum für Leute formulieren, die in die Stadt ziehen. Wer in die Stadt zieht, der hat Nachbarn, die die Musik bis zum Anschlag aufdrehen und ihre Frau Nachts um drei Verprügeln und die Sprayer müssen sich ja auch an irgendwelchen Hauswänden austoben, es ist ja die Stadt.
Man kann nicht in die Stadt ziehen, weil man das Stadtleben so schön findet und sich dann über das Stadtleben beschweren.
Leider hast Du übersehen, daß prügelnde Ehemänner, Randalierer und Sprayer nicht typisch sind für Städte, krähende Hähne allerding schon für’s Landleben.
Grüße
Gordie
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dass dachte ich auch. Nur leider zählt einiges als Stall.
In diesem Fall ist es ein Bretterverschlag mit einem Netz drumherum.
Gegen das Krähen hilft das allerdings wenig
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