Muss ein privat Kunde ein angebotenes Ersatznotebook das nicht in ALLEN Punkten besser oder gleichwertig ist annehmen? Hat der Kunde ein Recht auf Rückzahlung des damaligen Kaufpreises bzw. wieviel darf der Hersteller nach 16 Monaten davon zurückbehalten? - Knackpunkt ist an der Sache, das der Hersteller weder ein in allen Punkten besseres Gerät anbieten kann, noch über ein Ersatzteil verfügt.
Um die Problematik an einem Beispielhaften Fall zu diskutieren folgendes Sczenario:
Nach 16 Monaten geht ein Notebbook mit einer 3 Jahres Garantie kaputt. Der Kunde erhebt anspruch auf Reparatur und es treten vermehrt verzögerungen auf:
Ersatzteil kann nicht geliefert werden
Vereinbarter Reparaturtermin wird nicht eingehalten (ohne Rückmeldung)
Ersatzteil ist nach wie vor nicht verfügbar
Dem Kunden wird grundsätzlich bei Nachfragen nicht auf Emails und Fax geantwortet
Der Technische Support stellt den Bearbeitungsfall ein, obwohl das Notebook immernoch beim Techniker ist, der auf das Ersatzteil wartet
es sind insgesamt 5 Wochen vergangen und der Kunde beschwert sich per Telefon, da anders jede Kontaktaufnahme ignoriert wird. Es wird gleichzeitig eine Frist von 2 Wochen gesetzt (schriftlich, die diesmal per Fax nicht ignoriert wird).
Der Bearbeitungsfall wird vom Herrsteller wieder aufgenommen. Das Ersatzteil bleibt weiterhin nicht verfügbar. Es wird angeboten es kaputt zurück zu senden und die Kosten einer Reparatur, eines selbst gewählten Technikers, zu übernehmen.
Der Kunde weist dieses ab, da auch ein anderer Techniker wohl kaum ohne Ersatzteil die Reparatur durchführen kann. Es handelt sich um ein gebrochenes Schanier.
Es wird jetzt ein Ersatznotebook angeboten. Es ist in allen Punkten besser nur im Punkto Gewicht weicht es um 200g ab. Es handelt sich um ein Subnotebook. Hier spielt Gewicht eine große Rolle. Das Ersatznotebook stammt von der gleichen Serie, aber ist die neuste Generation. Dieses wiegt 1,8kg und ist schwerer als das alte, welches vor 16 Monaten für 1870 Euro gekauft wurde. Das neue hat nur einen aktuellen Marktwert von 1550 Euro.
Was den Kunden angeht, ist ihm das Gewicht wichtiger als die Leistung des Ersatznotebooks. Der Kunde ist unzufrieden mit dem Garantieservice der ihn viel Ärger und Zeit gekosten hat und würde lieber ein Produkt eines anderen Herstellers kaufen. Das viele Geld was er für das Notebook bezahlt hat war die Garantie nicht wert.
Ich habe von rechtsprechung wenig Ahnung. Es würde mich aber interessieren wie ihr das seht. Wie sollte sich der Kunde verhalten? Welche Chancen hat er, sein Geld wieder zurück zu bekommen?