Belästigung (?) per post verhindern

Hi,

angenommen herr F. hat so ein lotto-unternehmen. Alle paar wochen schickt er an herrn B. (evtl. auch an andere) briefe, die zum mitmachen auffordern.
Da die dinger an „haushalte mit tagespost“ adressiert werden, hilft hier wohl nicht das beliebte „KEINE WERBUNG“-schild (so hats mal ein postangestellter erklärt).
Wie kann her B. herrn F. daran hindern ihm weiterhin den briefkasten voll zu müllen; kann er das überhaupt?

Für sachdienliche hinweise, wie immer dankbar…

LG Alex:smile:

Hallo,

schau hier:
http://www.direktmarketing-info.de/mailing/index.html

unter Stichwort „Prospekte“ > teiladressierte Sendungen

Grüße
Mara

Hi,

in diesem Fall hilft es, das Lotto Unternehmen anzuschreiben und die Zustellung dieser Werbung zu untersagen.

Es gibt ein Urteil des Kammergericht Berlin, welches einer werbenden Organisation die Verantwortung zuspricht, wenn in solchen Fällen in Briefkästen, an denen entsprechende Aufkleber die das Einwerfen von Werbung untersagen angebracht sind, diese Werbung dennoch von der Post und Co. eingeworfen wird.

Zitat:
„Erforderlich ist vielmehr eine entsprechende Organisation und Kontrolle der Werbeaktion, die geeignet ist, weitest gehend Sicherheit vor entsprechenden Belästigungen durch unerwünschtes Werbematerial zu gewährleisten…“

Schönen Gruß

Christian

Rückfrage
Hi

Hilft es hier sich auf die sog. Robinson-Liste setzen zu lassen?

Hi

Hilft es hier sich auf die sog. Robinson-Liste setzen zu
lassen?

Ich habe keinerlei Erfahrung mit der sog. Robinson-Liste.
Meines Erachtens stellt die Robinson-Liste keinerlei rechtliche Verbindlichkeit zwischen dem Unternehmen und dem Betroffenen dar.

Was hilft wäre eine strafbewehrte Unterlassungserklärung.
Davor würde ich es jedoch mit einer höflichen aber deutlichen Email versuchen. Sollte sich das Unternehmen uneinsichtig zeigen und wieder Werbung im Briefkasten landen, kann man immer noch abmahnen.

Schönen Gruß

Christian

falsch verstanden
Hi,

ich weiß nicht, wie man das durch anschreiben unterbinden kann. Es handelt sich in meinem konstruierten fall ja um nicht persönlich adressierte post, sondern um post an alle haushalte ohne firmierung…

LG Alex:smile:

Hi,

ich weiß nicht, wie man das durch anschreiben unterbinden
kann. Es handelt sich in meinem konstruierten fall ja um nicht
persönlich adressierte post, sondern um post an alle haushalte
ohne firmierung…

das werbende Unternehmen ist für seine Werbung verantwortlich. Das Unternehmen muss sicher stellen, dass durch die Verteilung der Werbung keine Rechte Dritter (hier Persönlichkeitsrechte) verletzt werden.

Daher muß das werbende Unternehmen angegangen werden und nicht der beauftragte Verteildienst.

Gruß

Christian

Kein Rechtlicher Tipp, aber eine andere Lösung…

Für sachdienliche hinweise, wie immer dankbar…

Hallo Alex!

mit diesem Herrn F hatte ich auch lange Zeit zu tun gehabt. Mit vielen anderen übrigens auch…
Glücklicherweise sendet Herr F bei seiner Werbung immer einen Rücksendeumschlag mit.
Ich nehme das Anschreiben und den Umschlag, lege es zur Seite und zerreiße alle anderen Papiere dieser Sendung zu schönen kleinen Schnipseln. Danach nehme ich das Anschreiben und falte es schön zusammen, lege die Schnipsel in das Anschreiben hinein und stecke alles in den Rücksendeumschlag. (Das Anschreiben sollte unbedingt ganz bleiben, damit man Deine Adresse erkennen kann.) Danach wird das ganze zugeklebt und mit einen selbst gedruckten Aufkleber versehen: „Unerwünschte Werbesendung, zur Müllentsorgung zurück zum Absender!“. (Davon habe ich immer ein paar in der Schublade liegen. )
So mache ich es eigentlich mit allen unerwünschten Werbesendungen. Das Rückporto zahlt Herr F, wenn er den Brief erhält.
Nach 2-3 Mal ist garantiert Ruhe! Besonders interessant ist es, mehrere Werbesendungen abzuwarten und sie dann auf einmal abzusenden. Das ganze natürlich in getrennten Umschlägen. :wink:

Du glaubst gar nicht, was das für ein tolles Gefühl ist, wenn man die Briefe einwerfen kann :smile:
Für eine einzelne Person ist vielleicht nur ein kleiner Cent-Betrag. Aber wenn das mal an die ein- bis zweitausend Leute machen, dann kommt schon einiges an Kosten für Herr F zusammen.

Also: Schreib mal wieder!

Gruß
Martin

Sehr schöne Idee :smile: (owt)
.

Hallo.

Danach wird das ganze zugeklebt und
mit einen selbst gedruckten Aufkleber versehen: „Unerwünschte
Werbesendung, zur Müllentsorgung zurück zum Absender!“. (Davon
habe ich immer ein paar in der Schublade liegen. )
So mache ich es eigentlich mit allen unerwünschten
Werbesendungen. Das Rückporto zahlt Herr F, wenn er den Brief
erhält.

Wieso zahlt er das Rückporto? Bietet F das an oder müssen die ‚Betreiber der Werbung‘ das dann auch entsorgen?

MfG!
Disap

Wieso zahlt er das Rückporto? Bietet F das an oder müssen die
‚Betreiber der Werbung‘ das dann auch entsorgen?

Keine Ahnung ob die das müssen, aber was sollen die sonst machen als wegwerfen?

Wenn die schon einen kostenlosen Müll-Entsorgungs-Umschlag beilegen ist doch alles in Ordnung.

Antworten auf Werbeschreiben sind praktisch immer kostenlos.
Also bloß keine Briefmarke draufkleben.

Schau mal auf die Ecke des Rücksendeumschlages wo die Briefmarke drauf soll. Dort steht fast immer: „Bitte freimachen, falls Marke zur Hand“ oder sowas ähnliches.
Leider habe ich nie Marken zur Hand. (dummer Zufall)

Die Anieter sind doch darauf aus, dass möglichst viele Leute antworten um Verträge abzuschließen. Wenn du da als potenzieller Kunde auch noch Porto berappen darfst, überlegst Du Dir das vielleicht nochmal.

Falls nichts drauf steht, schreibst du einfach groß „WERBEANTWORT“ drauf das kommt dann schon an :wink:

Gruß
Martin

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