man nehme mal an, Person A ist vor 10 Monaten in ein Fitness-Studio eingetreten, und zahlt monatlich den Betrag x, der vom Konto abgebucht wird.
Jetzt nehme man an, dass zwar von einem 24-Monats-Vertrag gesprochen wurde, jedoch weder ein Vertrag noch eine Einzugsermächtigung unterschrieben wurden (auch nicht ausgehändigt). Auch keine AGB´s hätte Person A erhalten.
Besteht hier ein Vertrag? Könnte Person A nicht sofort kündigen?
Es könnte doch aber auch sein, dass Person A nur ein monatliches Abo verkauft wurde. Beweise hierfür hat das Studio nicht. Wäre dann nicht eine sofortige Kündigung möglich?
Gruss
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Es könnte doch aber auch sein, dass Person A nur ein
monatliches Abo verkauft wurde. Beweise hierfür hat das Studio
nicht. Wäre dann nicht eine sofortige Kündigung möglich?
Es gilt die vereinbarte Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Wer da am Ende was beweisen kann, kann hier niemand beurteilen.
also irgendwoher muss ja der Betreiber die Bankverbindung und die persönlichen Daten haben, auch wenn nichts unterschrieben wurde. Also wurde vielleicht ein Bogen ausgefüllt? Dort wurde vielleicht auf AGB hingewiesen? Oder diese liegen irgendwo im Studio aus oder hängen an der Wand?
Selbst wenn nicht: Kommt es zu einem Rechtsstreit, wird der Amtsrichter hier ganz bestimmt beide Parteien anhören, ob denn über 24 Monate gesprochen wurde oder nicht. Vielleicht findet auch eine offizielle Parteivernehmung statt. Lügt der Kunde dann, ist das Prozeßbetrug. Kommt das dann raus, weil es doch einen Zeugen gibt, gibt es für den Kunden bis zu 5 Jahre Haft oder Geldstrafe, die Justiz hat Prozeßbetrug gar nicht gern, also dürfte die Strafe empfindlich ausfallen.