Betrugversuch? unaufgeforderte Zusendungen!

Ein freundliches Hallo, liebe Wissende!

Ich hätte mal eine Nachfrage und hoffe, bei bei Euch richtig zu sein! Es betrifft die Firma

SILKIES
HCI Direkt
76269 Ettlingen

Diese Firma hat mit einer kostenlose Probe einer Strumpfhose geworben. Da bin ich leider drauf reingefallen. Die Probe kam und anschließend ständige Rechnungen und Mahnungen, DM 7,00 zu bezahlen. Ich war genervt und habe die DM 7,00 überwiesen, in der Hoffnung, endlich Ruhe zu haben!

Nun erhalte ich eine weitere Sendung über „meine Bestellung“ und man will DM 40,92 von mir! Ich habe rein nichts bestellt. Das würde ja auch voraussetzen, dass ich Größe, Farbe etc. angegeben hätte.

Das kann doch nicht korrekt sein, oder?

Muss ich die Ware zurückschicken oder kann ich dem Verein schreiben, sie läge 6 Monate zur Abholung bereit? Habe mal so etwas gehört!

Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand von Euch dazu etwas sagen könnte!

Liebe Grüße
schon mal herzlichen Dank
und ein schönes Wochenende
Desirée

Ein freundliches Hallo zurück,

mal davon ausgehend, das Du wirklich nichts bestellt hast.
Schicke ein Schreiben an diese Firma, mit dem Hinweis das Du nichts bestellt hast und die Ware zur Abholung bereit liegt.
Erwähne, das die Ware einen gewissen Zeitraum abholbereit ist und nach diesem Zeitraum entsorgt wird.

Ich denke, ein halbes Jahr ist genug.

Laut Verbraucherverbände ist das die richtige Maßnahme bei unverlangten Zusendungen.

Gruß
roland

Hi,

da du bereits einmal unbestellte Ware erhalten hast und auch bezahlt hast, wäre es in diesem Fall vielleicht ratsam, tatsächlich zu schreiben und die Ware zu Abholung bereit zu stellen.

Grundsätzlich ist es aber nicht nötig. Künftig brauchst du nur die Ware (wenn mich nicht alles täuscht ein halbes Jahr) zur Abholung bereit zu halten (unbenutzt natürlich). Rechnungen und Mahnungen kannst du getrost ignorieren in solchen Fällen. Wenn nach Ablauf der gesetzlich vorgegebenen Frist die Ware nicht abgeholt worden ist, darfst du sie benutzen und die Firmen können sich ihr Geld in die Haare schmieren.

Eigentlich ist es kein Grund sich zu ärgern. Es gibt immer wieder Firmen, die mit solchen Tricks arbeiten und die Unwissenheit der Kunden leider ausnutzen.

Gruß

Dagmar

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Morgen!

Denk aber drann alls mit Einschreiben an die Firma zu senden!
Schließlich willst du ja einen Nachweis haben, das du Ihnen noch eine Chance gegeben hast.

Michael

Lieber Michael,

ich halte das nicht für nötig. Die Firmen, die mit solchen Methoden arbeiten wissen ganz genau, wohin sie irgendwas geschickt haben. Und sie rechnen ja auch mit der „Dummheit“ der Kunden und gehen davon aus, dass die die Ware auch bezahlen. Kommt ja auch oft genug vor. Es ist überhaupt nicht nötig hier tätig zu werden und ich hätte ehrlich gesagt auch besseres zu tun, als noch Briefe zu schreiben. Abwarten, Tee trinken und du wirst sehen, dass eines Tages jemand vor der Türe steht und nach dem Paket fragt.

Übrigens ist das nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ganz normale Praxis auch unter Kaufleuten. Wenn ich nix bestellt habe, muss ich mir auch keine Gedanken machen und Arbeit schon gar nicht.

Gruß

Dagmar

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Hi, Ihr lieben DREI - Danke für Euere Hilfe!!!

Über Euere lieben Beiträge habe ich mich sehr gefreut. Vielen, vielen Dank!

Bin kein „Musterjäger“ und so ist es mir auch zum ersten (und hoffentlich letzten Mal) passiert, dass ich auf so einen Trick hereingefallen bin. Kopiere eigentlich alles, was das Haus verlässt, aber leider nicht diese Karte mit dem blumenreichen Versprechen!

Hatte schon vor, mein Schreiben per Einschreiben zu schicken, aber da die Ganoven keine Bestellung von mir haben, haben sie ja auch nicht die geringste Handhabe gegen mich. Also Abwarten und Teetrinken!

Euch einen schönen Tag
und nochmals vielen, vielen Dank!
Ihr habt mich ‚beruhigt‘
Desirée

Andere Möglichkeit:

Adresse durchstreichen, groß „Annahme verweigert, zurück an Absender“ draufschreiben und ab in den nächsten Briefkasten damit.

Habe ich jetzt schon ein paar Mal bei ungewollten Büchersendungen gemacht; Reaktionen: keine, neue Sendungen: ebenfalls nix.

Gruß abi

Danke, Abi - das mach ich …

aber ich gehe zur Poststelle. Da bekomme ich, wenn ich bei Nichtgefallen bestellter Ware etwas zurückschicke, eine Bestätigung. Ich hoffe, in diesem Fall auch. Dann bin den Mist auch noch obendrein los!

Dir einen schönen Tag
und nochmals Danke für den Tipp
Desirée

Einfach behalten ist meistens beste Lösung
Meiner Erfahrung nach ist es die beste Methode, die unbestellten Waren einfach zu behalten (und in Deutschland glaube ich auch zur Abholung bereit zu halten). Vielleicht eine kurze Information an die Firma - ich habe nach einem derartigen Telefonat einmal dann den Satz gehört: „Na gut, dann schenke ich Ihnen die Sachen halt!“ - nachher habe ich nie wieder Unbestelltes bekommen.
Sollte tatsächlich über das Zustandekommen eines Vertrages eine Täuschungshandlung gesetzt worden sein, wäre es möglich Anzeige wegen versuchten Betrugs zu erstatten.

das geht auch ganz prima bei lästiger werbung, so wird die adresse am schnellsten gelöscht!
cu
strubbel
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Lieber Tom,

einfach so einbehalten kannst du die Ware aber nicht. Du musst sie tatsächlich unbenutzt irgendwo deponieren und die Frist abwarten (halbes Jahr?). Anschließend kannst du dich an den Dingen freuen, wenn sie nicht abgeholt worden sind.

Das ist ja genau das Prinzip womit die Firmen arbeiten. Sie schicken irgendwas zu und hoffen darauf, dass die Rechnung anstandslos bezahlt wird. Wenn nicht, so können sie immer noch damit rechnen, dass der unwissende Kunde die Ware benutzt. Und genau in diesem Moment ist dann nämlich der Vertrag zustande gekommen bzw. auch schon, wenn die Rechnung bezahlt wurde.

Übrigens hat das mit Betrug nichts zu tun. Es handelt sich hier genau genommen um ein Angebot. Ich finde diese Geschäftsmethoden allerdings mehr als erbärmlich und fände es angebracht, wenn dem langsam mal ein Riegel vorgeschoben werden könnte.

Herzliche Grüße

Dagmar

2 „Gefällt mir“

War auch nicht ganz so gemeint

Lieber Tom,

einfach so einbehalten kannst du die Ware aber nicht. Du musst
sie tatsächlich unbenutzt irgendwo deponieren und die Frist
abwarten (halbes Jahr?). Anschließend kannst du dich an den
Dingen freuen, wenn sie nicht abgeholt worden sind.

Das war natürlich unter der Bedingung gemeint, dass man die Ware nicht benutzt. In Österreich ist dies übrigens anders, da kann ich die Ware auch gleich wegschmeissen.

Das ist ja genau das Prinzip womit die Firmen arbeiten. Sie
schicken irgendwas zu und hoffen darauf, dass die Rechnung
anstandslos bezahlt wird. Wenn nicht, so können sie immer noch
damit rechnen, dass der unwissende Kunde die Ware benutzt. Und
genau in diesem Moment ist dann nämlich der Vertrag zustande
gekommen bzw. auch schon, wenn die Rechnung bezahlt wurde.

Übrigens hat das mit Betrug nichts zu tun. Es handelt sich
hier genau genommen um ein Angebot. Ich finde diese
Geschäftsmethoden allerdings mehr als erbärmlich und fände es
angebracht, wenn dem langsam mal ein Riegel vorgeschoben
werden könnte.

Es muss ja nicht unbedingt ein Betrug sein. Ich habe gesagt, dass das zu prüfen ist. Es kommt schon öfters vor, dass man eine Ware zugesandt wird und dabei mittels der beigegebenen Schreiben der Eindruck erweckt wird, man habe die Ware bestellt. Dann kann es ein Betrug sein, nämlich dann, wenn damit eine Vermögensschädigung verbunden ist. So ein Fall ist jedenfalls mir persönlich bekannt.

Festzuhalten wäre jedenfalls, dass der durch Täuschung bewirkte Vertragsschluss jedenfalls noch nachträglich anfechtbar ist.