Hätte hier mal ne kurze Frage mit nem leider längeren Hintergrund. Hoffe hier jemand zu finden, der rechtlich etwas bewandert ist…
Kann der Arbeitgeber des Hernrn M.ihn Kündigen bzw abmahnen wenn er vom Doktor eine nötige und begründete Freistellung bekommen hat bzw attestiert?
Kurz und knapp zum Hintergrundgeschehen:
Herr M. wird seit längerem schon von Oben herab gemobbt…
Da Familie M. am 15.08.06 den 2. Nachwuchs bekommen hat wollte Herr M. für die Zeit danach ca. 3 Wochen Urlaub haben um seine Frau zu unterstützen mit den 2 Kindern. Wurde von Oben runter abgelehnt mit der „Begründung“ es ginge nicht sie hätten zu wenig Leute.
Der Witz dabei ist, dass aber die komplette Schicht in der Herr M. arbeitet da ist und Urlaub möglich wäre. Er hat 3 und 4 Mal gefragt. Immer hieß es, es ginge nicht.
Daraufhin hat er sich über den Doc freistellen lassen für 10 Tage (KK zahlt weiter).
Jetzt flatterte Herrn M. ne Abmahnung ins Haus wenn er nicht unverzüglich seinen Dienst wieder aufnehmen würde und weiterhin der Arbeit fern bleibe, könne er mit einer Kündigung rechnen! (AG wusste aber Bescheid und bekam auch persönlich die Freistellung/Attest gebracht)
Also rechtens kann das doch nicht sein oder? Das ganze ist vom Doc attestiert und angeordnet (Versorgung von 2 Kindern *25.08.05 und *15.08.06 da Frau M. wegen der Geburt noch nicht wirklich viel machen kann) und auch von der Krankenkasse abgesegnet.
Eigentlich würden die 10 Tage noch bis zum 31.08. gehen aber Herr M. musste heute zur Arbeit weil er sonst gekündigt bekäme!
Er arbeitet jetzt den Schichtzyklus zu Ende bis einschl. Dienstag Morgen und will dann rechtl. Schritte einleiten.
Kann der Arbeitgeber des Hernrn M.ihn Kündigen bzw abmahnen
wenn er vom Doktor eine nötige und begründete Freistellung
bekommen hat bzw attestiert?
Also um die Fallbeschreibung besser beantworten zu können, benötigt man noch folgende Hintergrundinformationen:
-FAQ:2002
-Vorgeschichte des AN -> Ist er ein ‚Wiederholungstäter‘ ? Wurde er schon mal abgemahnt ? Wie wird in ähnlichen Fällen seitens des AG verfahren ?
Kurz und knapp zum Hintergrundgeschehen:
Herr M. wird seit längerem schon von Oben herab gemobbt…
Schlecht. Dann kann man ohnehin damit rechnen, dass sich -irgendwie- ein Grund für eine Beendigung des AV findet.
(…)
Jetzt flatterte Herrn M. ne Abmahnung ins Haus wenn er nicht
unverzüglich seinen Dienst wieder aufnehmen würde und
weiterhin der Arbeit fern bleibe, könne er mit einer Kündigung
rechnen! (AG wusste aber Bescheid und bekam auch persönlich
die Freistellung/Attest gebracht)
Das mag vielleicht stimmen. Die Frage ist nur, ob der Attest seitens des AG nicht angezweifelt wird.
Wie seht ihr das Ganze?
s.oben: rein tendenziell ist dieses Vorgehen nicht rechtens.
Man sollte aber schon mal über einen Besuch bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht nachdenken.
Herr M. ist kein Widerholungstäter, wurdee auch noch nicht abgemahnt und in einem ähnlichen Fall eines Kollegen, ging eine Freistellung bzw. kurzfristig Urlaub ohne Probleme. Da hatte sich nämlich die Frau des Kolegen das Bein gebrochen und es war ein 12jähriger sohn zu versorgen…
Herr M. ist kein Widerholungstäter, wurde auch noch nicht
abgemahnt und in einem ähnlichen Fall eines Kollegen, ging
eine Freistellung bzw. kurzfristig Urlaub ohne Probleme. Da
hatte sich nämlich die Frau des Kolegen das Bein gebrochen und
es war ein 12jähriger sohn zu versorgen…
Das kommt der Sache zwar schon näher, aber der AG wird wohl vermuten das hier jemand ‚simuliert‘ und deswegen krankfeiert.
Nicht vergessen: FAQ:2002
Mhm…
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen weil ja die Begründung bekannt ist und auch auf dem Attest steht…
Naja, ich glaub Herr M. sollte auf jeden Fall mal zum Anwalt