Kleinvieh macht auch Mist
Allerdings sind die Gebühren teilweise horrend. Ich nenne mal
Beispiel 20 Euro Streitwert= 35 Euro Gebühr (hää?)
Mich würde zum Beispiel die Rechtmäßigkeit der Höhe von
Rücklastgebühren interessieren, aber dafür zahl ich doch keine
35 Euro.
Wenn das ein Anwalt prüfen soll, muß er sich zuerst mal Deine Geschichte anhören (und Du hast sicher viel zu erzählen). Dann muß er sicher mal einen Blick in die AGB Deiner kontoführenden Bank werfen, um sich zu vergewissern, wie die Bank das mit den Gebühren geregelt hat. Dann gibt es sicher auch ein Grundgeschäft, das letztlich zu der Rücklastschrift geführt hat (vielleicht ein Einkauf bei EBay?). Da muß er auch mal hinschauen, was da so gelaufen ist. Und dann muß er sich das alles rechtlich durch den Kopf gehen lassen. Dazu muß er unter Umständen auch mal ein Urteil lesen oder in einen Kommentar schauen. Und schließlich erwartest Du ja auch eine Antwort - womöglich schriftlich.
Und ruck zuck ist eine Stunde Anwalts-Arbeitszeit verbraten. Eine Stunde für 35 Euro kriegst Du nicht beim Schuster, nicht beim Anstreicher, nicht beim Elektriker - und auch nicht beim Anwalt.
Wenn Dir die Leistung keine 35 wert ist, dann werden eben Deine Schuhe nicht geflickt, Deine Haustür nicht gestrichen, Dein Backofen nicht angeschlossen - oder eben deine Rücklastgebühren nicht geprüft. So läuft das halt.
Ich unterstelle jetzt mal beim Experten eine gewisse
Schadensabsicht (Abzocke) die er allerdings nicht an die „ganz
große Glocke hängt“ damit Verbraucherschützer nicht
aufgescheucht werden und man hat als so ein schwarzes Schaf
ein einträgliches Einkommen
Wenn man sich vergegenwärtigt, welchen Arbeitsaufwand man mit einer solchen Pipifax-Anfrage lostritt, kann von „Abzocke“ absolut keine Rede sein.
(z.B. Online Kleinhändler mit
minderwertiger aber preisgünstiger Ware, auch die Discounter
reiten jede Woche auf dieser Masche).
Waren wir nicht gerade noch bei „Experten“, will heißen: Rechtsberatern??
Abgesehen von all dem vorstehenden wäre ich persönlich schon nicht bereit, mehr als 10 Minuten meiner eigenen Zeit - und womöglich auch noch Telefon-, Porto- und Fahrtkosten - in eine Angelegenheit zu stecken, aus der ich, wenn ich richtig liegen sollte (was gar nicht mal sicher ist) maximal fünf Euro zu unrecht erhobener Rücklastgebühren erlösen könnte. Aber jeder setzt halt seine Prioritäten anders …