Liebe Spezialisten,
was würdet ihr zum folgenden, natürlich rein hypothetischen Sachverhalt sagen?
Angenommen, ein Telefon- und Internet-Provider würde seinen Kunden anbieten, bei Problemen die Hotline für z.B. 12ct/min anzurufen, oder gar umsonst online per Kontakformular Anfragen zu stellen.
Nun wäre aber ein Problem vorhanden, welches der Provider verursacht, und ein Kunde würde die Hotline anrufen, online Kontaktformulare ausfüllen, und es geschähe nichts, um das Problem zu beheben.
Z.B. so etwas wie dass ein Antrag auf Rufnummernmitnahme bei einem Umzug nicht bearbeitet würde.
Angenommen z.B. die Mitarbeiter würden z.B. zugefaxte Anträge nicht bearbeiten, Antworten per email versprechen, diese aber dann nicht senden, der online Support würde seit Monaten auf keine einzige der wiederholten Anfragen reagieren, und so ginge es beständig weiter.
Nun könnte ja der Kunde auf die Idee kommen, Briefe per Einschreiben mit Rückschein zu senden, damit er nachweisen kann, dass, und vor allem was er gesagt, bzw. geschrieben hat.
Könnte der Kunde die erhöhten Kosten für diese Art der Kommunikation bei seinem mit Taubheit geschlagenem Provider eintreiben?
Wenn, da das Vertrauen verloren, der Aufwand unzumutbar, und die versprochene Leistung nicht erbracht wurde, der Kunde nun kündigen wollte, müsste er dann wirklich das offizielle Ende der Vertragslaufzeit abwarten?
Für eure geschätzten Anregungen bin ich wie immer dankbar!
Gruß,
Peter
Hallo Peter,
IANAL, hatte aber auch ein Problem mit dem von dir genannten Provider (A…).
Einschreiben (auch mit Rückschein) beweist garnichts. Näheres dazu wird dir sicherlich Levay noch schreiben 
Auch wenn dem fiktiven Provider eine Beschwerde per Einschreiben zugeht, so ist dies überhaupt keine Garantie, daß überhaupt eine Reaktion erfolgt. Auch nicht per FAX und auch nicht bei direkten Beschwerden bei der Geschäftsleitung in Eschborn.
Auf die Vertragslaufzeit wird der Provider sich so oder so berufen und auch wenn du fristlos kündigst, so wird dir dieser Provider höchstens die Leitung sperren, dich aber weiterhin mit Rechnungen über die Grundgebühren nerven. Eine Stellungnahme des Providers ist nicht zu erwarten, es sei denn du bist Geschäftskunde und schaltest einen Rechtsanwalt ein.
Gruß
Sticky
Hallo Peter,
IANAL, hatte aber auch ein Problem mit dem von dir genannten
Provider (A…).
Hallo Sticky!
Ich bin erstaunt, wie der fiktive Provider anhand meiner kurzen Charakterisierung sofort identifiziert wurde …
danke für die Entmutigung!
Einschreiben (auch mit Rückschein) beweist garnichts. Näheres
dazu wird dir sicherlich Levay noch schreiben 
Also: Ohne Rechtsanwalt kein Recht?
Müsste bei jedem Vertrag, den Otto-Normalverbraucher abschließt, gleich das Honorar für den Rechtsbeistand mit reingerechnet werden?
Auch wenn dem fiktiven Provider eine Beschwerde per
Einschreiben zugeht, so ist dies überhaupt keine Garantie, daß
überhaupt eine Reaktion erfolgt. Auch nicht per FAX und auch
nicht bei direkten Beschwerden bei der Geschäftsleitung in
Eschborn.
Ist denn im deutschen Recht gar nichts vorgesehen, dass ein Vertragspartner nicht erst durch richterliche Vorladung dazu gezwungen werden kann, wenigstens ja oder nein sagen zu müssen?
Auf die Vertragslaufzeit wird der Provider sich so oder so
berufen und auch wenn du fristlos kündigst, so wird dir dieser
Provider höchstens die Leitung sperren, dich aber weiterhin
mit Rechnungen über die Grundgebühren nerven. Eine
Stellungnahme des Providers ist nicht zu erwarten, es sei denn
du bist Geschäftskunde und schaltest einen Rechtsanwalt ein.
Argh… … in Deutschland werden wir wohl bald ohne Anwalt nicht mal mehr ein Schnitzel bestellen können … in letzter Zeit erlebe ich immer mehr solcher fiktiven Rechtsprobleme 
Danke für den, nuja, ‚Zuspruch‘, Sticky,
Gruß,
Peter
überhaupt eine Reaktion erfolgt. Auch nicht per FAX und auch
nicht bei direkten Beschwerden bei der Geschäftsleitung in
Eschborn.
Besonders ärgerlich ist, wenn ein User nach seinen Zugangsdaten fragt. Die werden dann nicht einfach herausgegeben, sondern geändert, damit der User nicht mehr surfen kann und dort anrufen muss. Ihm wird dann gesagt, dass die Daten nicht geändert worden seien. Einige Tage später erfährt der User dann schriftlich, dass sie doch geändert wurden.