Auffahrunfall, wieviel Schmerzensgeld

hallo zusammen, angenommen jemand hat ein auffahrunfall :smile: , der polizeilich festgehalten worden ist. dieser jemand hat keine schuld und ist geschägigt. er geht zum arzt weil er schmerzen im nacken hat. dort stellt der arzt fest das er zb :smile: eine zerrung im wirbelsäulenbereich durch den unfall davon getragen hat. der gegner hat seine versicherung eingeschaltet und die übernimmt den schaden.
kann der geschädigte schmerzensgeld vordern? auch ohne anwalt? wo und wie muss dieser es fodern? und wieviel kann er fodern? gibt es in diesem fall eine festgelegte summe, die die gegnerische versicherung ohne mätzchen zahlt?

Servus!

kann der geschädigte schmerzensgeld vordern?

Er kann es vordern oder auch hintern, aber fordern wäre angebrachter.

auch ohne anwalt?

Warum sollte der Geschädigte so dämlich sein?

wo und wie muss dieser es fodern?

Das weiß der Anwalt.

und wieviel kann er fodern?

Auch das kann der Anwalt abschätzen.

gibt es in diesem fall eine festgelegte summe, die die
gegnerische versicherung ohne mätzchen zahlt?

Ja, Null Euro, da sind die dann sehr kulant.

Die gegenerische Versicherung hat hoch spezialisierte Leute, die den ganzen Tag nichts anderes machen als „Mätzchen“ gegenüber Anspruchsstellern. Deswegen darf sich der Geschädigte grundsätzlich immer auf Kosten der Gegenseite anwaltlicher Hilfe bedienen.

gibt es in diesem fall eine festgelegte summe, die die
gegnerische versicherung ohne mätzchen zahlt?

Ja, Null Euro, da sind die dann sehr kulant.

Die gegenerische Versicherung hat hoch spezialisierte Leute,
die den ganzen Tag nichts anderes machen als „Mätzchen“
gegenüber Anspruchsstellern. Deswegen darf sich der
Geschädigte grundsätzlich immer auf Kosten der Gegenseite
anwaltlicher Hilfe bedienen.

Ja, erstmal danke für die anwort, der geschädigte ist rechtsschutzversichert, mit 150 euro selbstbeteiligung. Es ist mir persönlich neu das die gegnerische versicherung die anwaltskosten zahlt und wenn das schmerzensgeld 200 euro beträgt lohnt sich das kaum einen anwalt ein zu schalten, deswegen auch die frage der höhe des schmerzengeldes…
und die gegnerische versicherung, diese hoch spezialisierten leute müssen doch wissen das ein recht auf schmerzensgeld besteht und wissen doch auch das sie kaum dagegen ankommen… ?

Hallo,

Personenschäden gehören zum Anwalt (der übrigens bei einem Schmerzensgeld von EUR 200,00, wie Du es angedacht hast, ein phänomenales Honorar von EUR 45,24 bekommt).

Die Anwaltskosten trägt die gegnerische Versicherung, wie Dir schon gesagt wurde.

Viele Grüße
Chrissie

Hallo nochmal!

Es ist
mir persönlich neu das die gegnerische versicherung die
anwaltskosten zahlt

Man lernt halt nie aus! Aber glaube mir, es ist so.

und wenn das schmerzensgeld 200 euro
beträgt lohnt sich das kaum einen anwalt ein zu schalten,

Und wenn durch den Anwalt 500 Euro rausspringen? Lohnt es sich dann?

und die gegnerische versicherung, diese hoch spezialisierten
leute müssen doch wissen das ein recht auf schmerzensgeld
besteht

Deren Aufgabe ist aber nicht, das Geld ihres Unternehmens mit vollen Händen auszugeben, sondern es zusammenzuhalten. Und wenn der Anspruchssteller einen kleinen Fehler macht, lachen die sich ins Fäustchen. Versicherungen arbeiten für ihre Kunden! Nicht für die Gegner ihrer Kunden!

und wissen doch auch das sie kaum dagegen ankommen…

Was heißt da „kaum dagegen ankommen“? Weil der Anspruchssteller so charmant ist? Wenn er ansonsten keine Ahnung von der Unfallregulierung, geschweige denn von der Führung eines Zivilprozesses hat?

2 „Gefällt mir“

hallo zusammen, angenommen jemand hat ein auffahrunfall :smile: ,