Unterhalt zu hoch berechnet?

Von: , Frage gestellt am Mi, 29. Nov 2006

Hallo,

Wie sieht das richtig aus?

Ein Arbeitnehmer verdient Monatlich 1300 Euro NETTO.
Bei der Tennung von seiner Frau und 2 Kindern
soll er nun, laut RA der Frau, 640 Euro Unterhalt bezahlen.
Für Ihn wurde berechnet da er ja Arbeitet das ihm
1160 Euro bleiben, 200 Euro davon für Benzin,
weil er sonst ja KEIN Geld verdienen kann.

Jetzt hat der RA es so berechnet:
Monatsgehalt plus Weihnachtsgeld plus Steuerausgleich
= Monatlich 1800 Euro NETTO
Das kann doch nicht sein?
Er hat ja Monatlich nur 1300 Netto,
sollen ihm nun 1160 Euro bleiben könnte er ja an Frau und Kinder
nur 140 Euro bezahlen.
Er ist ja nun gezwungen Überschichten zu machen.
Das verstehe ich nicht, überall hört man:
Getrennte Arbeiten nur ihre Soll Schichten und fertig.

Wer weiss was :-)

DANKE!

Gruss
Frank

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 46 Minuten 1 hilfreich
    Re: Unterhalt zu hoch berechnet?

    Hi Frank, Ein Arbeitnehmer verdient Monatlich 1300 Euro NETTO.
    Bei der Tennung von seiner Frau und 2 Kindern
    soll er nun, laut RA der Frau, 640 Euro Unterhalt bezahlen.
    Vermutlich wird bei zwei Kindern aber ein erheblicher Teil Kindesunterhalt sein und nur ein ganz geringer Teil für die Frau anfallen... Jetzt hat der RA es so berechnet:
    Monatsgehalt plus Weihnachtsgeld plus Steuerausgleich
    = Monatlich 1800 Euro NETTO
    Das kann doch nicht sein?
    Doch, das kann sein. Bei der Ermittlung des Nettoeinkommens des Unterhaltspflichtigen werden zu erwartender Steuerausgleich und Gratifikationen (wie z.B. Weihnachtsgeld) mit angerechnet.

    Offensichtlich ist in diesen 1800 Euro aber noch mehr eingerechnet, sonst erscheint mir der Sprung von 1300 auf 1800 nur für Steuern und Weihnachtsgeld etwas zu hoch. Er hat ja Monatlich nur 1300 Netto,
    Nur vorläufig. Demnächst kommt das Weihnachtsgeld und im neuen Jahr kommt hoffentlich bald der Steuerausgleich. Bis dahin wird das Geld allerdings knapp sein.

    Gruß
    Bonsai

  2. Antwort von nach 6 Stunden 1 hilfreich
    Re: Unterhalt zu hoch berechnet?

    Hallo Frank,

    Unterhalt wird von Jahreseinkommen berechnet. Einkommen ist alles was an Geld reinkommt.Egal ob man dafür arbeitet oder nícht.

    Einem Erwerbstätigen müssen monatlich 890,00 bleiben, also 12 x 890,00 € im Jahr. Alles andere geht vor allem für Kindesunterhalt drauf (Unterhalt für kleine Kinder bis 6: mind 199,00 € für Kinder bis 12: mind. 247 €)

    Somit ist die Berechnung des Rechtsanwalts nach den Infos die du angegeben hast richtig.
    Würde eine Familie noch beisammen sein, hätten sie ja auch vom Weihnachgsgeld und der Steuerrückerstattung profitiert.

    grüsse
    dragonkidd

    • Antwort von nach 10 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Unterhalt zu hoch berechnet?

      Einem Erwerbstätigen müssen monatlich 890,00 bleiben, also 12
      x 890,00 € im Jahr. Alles andere geht vor allem für
      Kindesunterhalt drauf (Unterhalt für kleine Kinder bis 6: mind
      199,00 € für Kinder bis 12: mind. 247 €)

      Somit ist die Berechnung des Rechtsanwalts nach den Infos die
      du angegeben hast richtig.
      verstehe ich nicht.

      Wie kommt man von 1300 auf 1800 ? Weihnachtsgeld ist-wenn man Glück hat- ein 13. Monatsgehalt. Macht vielleicht monatlich gerechnet 110 Euro aus. Steuerrückzahlung müsste dann in Höhe von weit über 4000 Euro sein und dass bei einem Gehalt von 1300 Euro ?? Erscheint mir nicht realistisch.

      Dazu kommt ja noch, dass sich vermutlich seine Steuerklasse ändert und sein Nettogehalt weiter sinkt (es sei denn, dies ist in den 1300 Euro schon berücksichtigt).

      Gruss

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Unterhalt zu hoch berechnet?

        Hallo RogerA,
        Das ist genau mein Denken.
        Da stimmt irgendwo was nicht!
        DANKE
        Gruss
        Frank

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