Hallo
Wie kann man verhindern dass jemand, der aus medizinischer Sicht fahruntauglich ist, ein Kraftfahrzeug führt?
Gruss
Michaela
Hallo
Wie kann man verhindern dass jemand, der aus medizinischer
Sicht fahruntauglich ist, ein Kraftfahrzeug führt?
Wie meinst du das? - Am besten mit der Zwangjacke, würde ich sagen. Einsperren oder bewusstlos schlagen wären auch Möglichkeiten.
Erlaubt ist das genauso wenig wie alkoholisiert fahren. Oder was genau ist die Frage?
Viele Grüße
Simsy
Vermutlich wird man ihn bei der Polizei …
… bzw. bei der Führerscheinbehörde melden, wenn die Sache gut begründet ist. Die sollten eigentlich eine medizinische Untersuchung auf Fahrtauglichkeit veranlassen, wenn sie ihre Tätigkeit ernst nehmen.
Bei vielen Gebrechen (langsame Erblindung, Alterstaubheit, Senilität …) kommen die Behörden vermutlich erst nach einem Vorfall/Unfall drauf, dass da jemand zu einer verkehrsmedizinischen Untersuchung gehört.
Gibt’s eigentlich in Deutschland prophylaktische Untersuchungen ab einem gewissen Alter (z.B. ab 75 oder 80 Jahren)?
Gruß, Dietmar
Gibt’s eigentlich in Deutschland prophylaktische
Untersuchungen ab einem gewissen Alter (z.B. ab 75 oder 80
Jahren)?Gruß, Dietmar
Nein leider nicht. Wenn ich so manchen „Greis“ fahren sehe, würde ich mir das wünschen, da kann einem Angst und Bange werden.
Hallo!
Nein leider nicht. Wenn ich so manchen „Greis“ fahren sehe,
würde ich mir das wünschen, da kann einem Angst und Bange
werden.
Dabei muss ich an einen Bericht über Geisterfahrer denken, den ich neulich mal im ZDF gesehen habe. Die nämlich sind zum weit überwiegenden Teil Senioren.
Da hatte der Sohn eines unbelehrbaren Seniors wie wild versucht, die Straßenverkehrsbehörde dazu zu bewegen, seinem Vater den Führerschein wegzunehmen, weil er augenscheinlich vollkommen überfordert gewesen ist. Wenn ich mich recht erinnere kam es zm Entzug der Fahrerlaubnis erst, nachdem Opa falsch auf die Autobahn gefahren war und einen schweren Unfall verursacht hatte.
Ich denke, man sollte überlegen, ab einem gewissen Alter Untersuchungen, wie sie bei Berufskraftfahrern üblich sind, auch für die normalen PKW-Fahrer einzuführen. Aber das ist doch wohl eher Rechtspolitik.
Ich habe noch nie jemanden vor Gericht so erbittert um seine Fahrerlaubnis kämpfen sehen wie einen 70jährigen Rentner, der nur mit Mühe und Not von seinem Anwalt dazu zu bewegen war, die von ihm begangene Unfallflucht doch besser zuzugeben, da sich das auf das Strafmaß auswirken würde und er sowieso längst überführt sei.
Dabei denke ich irgendwie immer an das Bild, bei dem Charlton Heston diese Winchester hochhält und dabei ruft „Aus meinen toten, kalten Händen“. Ersetzen wir das Gewehr durch die Fleppe und man hat ein Bild davon, wie sehr manche Menschen an ihrem Führerschein hängen.
Gruß,
Florian.
z.B. nach einer Erkrankung, die neurologische Ausfälle nach sich ziehen,wie Gesichtsfeldeinschränkungen, kurzzeitige Absencen,Doppelbilder etc.
Wenn sich eine Person mit solchen Symptomen hinters Steuer setzt,was kann man da tun?
Ich meine nicht den altersbedingten Abbau ab 60 
Und von Hauen halt’ ich auch nix 
Gruss Michaela
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Hallo!
Erlaubt ist das genauso wenig wie alkoholisiert fahren. Oder
was genau ist die Frage?
Trotz Deiner unterhaltsamen und polemischen Antwort ist doch eigentlich klar, was der Fragestellter meint. Und im Gegensatz zum alkoholisierten Fahrer hat derjenige, der aufgrund chronischer körperlicher oder geisitger Mängel nicht geeignet ist, ein Fahrzeug sicher zu führen, das Herbeiführen seiner Fahruntüchtigkeit nicht selbst in der Hand. Vielmehr kann man sich fragen, ob es nicht bei jeder Fahrt nur einem glücklichen Zufall geschuldet ist, dass niemand zu schaden gekommen ist.
Das blöde dabei ist nur, dass ich mir auch ziemlich dumm vorkommen würde, sollte mich die Fahrerlaubnisbehörde zur MPU laden, weil mein Nachbar meint, ich hätte etwaige körperliche Mängel, die mich als zum führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet erscheinen lassen. Deswegen ist es wohl kaum realisierbar, gerade weil der Deutsche an sich doch gern zum Denunziantentum neigt, irgendwelchen derartigen Hinweisen nachzugehen. Das ist wohl auch besser so. Eine andere Frage wäre, ob man nicht medizinische Untersuchungen ab einem gewissen Altern in regelmäßigen Abständen zur Pflicht machen sollte - aber das hatten wir ja schon.
Gruß,
Florian.
Hallo
Wie kann man verhindern dass jemand, der aus medizinischer
Sicht fahruntauglich ist, ein Kraftfahrzeug führt?
auch kann nur vorschlagen, die entsprechenden Behörden zu benachrichtigen.
Im übrigen bin ich unabhängig vom Alter für regelmäßge Fahrtauglichkeitsuntersuchungen. Dann wären nicht so viele „Blinde“ unterwegs. Außerdem könnte dann so mancher schon alkoholabhüngige eher herausgefunden werden.
Gruß, Karin
seit über 20 Jahren nicht mehr hinter dem Steuer
Nein leider nicht. Wenn ich so manchen „Greis“ fahren sehe,
würde ich mir das wünschen, da kann einem Angst und Bange
werden.
Da kann ich Dir nur zustimmen, allerdings sind die meisten Unfallverursacher und die meisten Unfalltoten am ganz anderen Ende der Lebensalterskala zu finden.
Hallo Florian,
genau an diesen Bericht hatte ich auch gedacht - 2 Tage später lese ich in der Zeitung von einem Geisterfahrer auf der Autobahn, der gleich zwei Unfälle verursacht hat, gott sei dank ohne Personenschaden, auch hier wieder ein 78-jähriger.
Leider sind viele Alte störrisch und uneinsichtig und berufen sich dann noch auf ihre ach so lange Lebenserfahrung - die hilft da aber leider auch nicht weiter.
Ich gönne es jedem alten Menschen, möglichst mobil zu sein, aber irgendwo muss eine Grenze gezogen werden. Ich frage mich auch, warum man nicht in regelm. Abständen zu einem Sehtest muß.
Gruß
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