Rote Ampel / Fahrverbot
Von: , Frage gestellt am Di, 23. Jan 2007
Hallo,
folgender Fall:
A arbeitet seit 19 Jahren als Berufskraftfahrer (LKW). Er hat noch nie Punkte in Flensburg gehabt. Nun hat er leider mit dem LKW eine rote Ampel überfahren. Er hat gedacht, dass er es noch bei Gelb schafft, aber als er merkte, dass er es nicht schaffen würde, hat er nicht gebremst, da er aufgrund seiner Ladung und der nassen Straße nicht mehr vor der Haltelinie zum Stehen gekommen wäre. Er fuhr ca. 50 km/h. Nun hat er den Anhörungsbogen bekommen. A möchte möglichst ein Fahrverbot vermeiden, um seinen Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Was sollte A sinnvollerweise in den Anhörungsbogen schreiben? A wäre bereit, ein höheres Bußgeld zu bezahlen, wenn er dafür kein Fahrverbot bekommt. Hat er irgendwelche Aussichten?
Und bitte schreibt jetzt nicht: Pech, dann hätte er halt anhalten sollen - das hilft ihm jetzt auch nicht weiter. Ihr wisst ja, wie schwer es heutzutage ist, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Ach ja, die Kreuzung war übrigens gut einsehbar, er hat niemanden gefährdet.
Gruß
Nelly
