Hallo (Steuer-)Rechtskundige!
Muss jetzt doch auch mal wieder einen - natürlich fiktiven - Fall zur Diskussion stellen…
Angenommen ein Arbeitgeber beschäftigt mehrere 400 EUR-Kräfte. Da regelmäßig mehr Arbeit anfällt als diese im Rahmen einer 400 EUR-Beschäftigung leisten können stellt er den Mitarbeitern Schecks auf andere Namen aus, anfangs auf seine Familienmitglieder, später auf sein Drängen hin auf Ehepartner usw. der Mitarbeiter. Ein Mitarbeiter bittet mehrfach darum, nur noch im Rahmen seiner 400 EUR-Stelle beschäftigt zu werden. Trotzdem gibt er - aus Angst um den Job - immer wieder nach, wenn er vom Chef „bequatscht“ wird. So läuft das über Jahre. Mit welcher Nachzahlung und welcher Strafe müssten die Mitarbeiter rechnen, wenn dies im Rahmen einer Zollprüfung herauskommt?
Z. B. ein Mitarbeiter, der seit 5 Jahren so ausgezahlt wird, trotz mehrmaliger Bitten um „normale“ Beschäftigung im Rahmen der 400 EUR-Grenze. Nehmen wir mal weiterhin an, von diesen 5 Jahren wurden die Stunden, die über seine eigenen 400 EUR rausgehen, erst über 2 Jahre auf die Tochter des Chefs, dann 3 Jahre über den Ehepartner des Mitarbeiters ausgezahlt. Womit hätte der Mitarbeiter zu rechnen, und womit der Ehepartner?
Freue mich schon auf die interessante Meinungen zu diesem Thema…
Vielen Dank schonmal im Voraus!
Viele liebe Grüße
Steffi