angenommen, bei einer Wohngebäudeversicherung richtet sich die Höhe der Beiträge nach den Quadratmetern Wohnfläche. Bei bis zu 100 m² ist es der Betrag X, bei 101 - 150 m² der Betrag x+50%.
Weiter angenommen, die im Kaufvertrag und auch im Bauplan ausgewiesene Wohnfläche beträgt 100,1 m². Ist dann der niedrigere oder der höhere Betrag zu zahlen ? In den Versicherungsbedingungen beginnt der höhere Beitrag ja erst ab 101 m².
angenommen, bei einer Wohngebäudeversicherung richtet sich die
Höhe der Beiträge nach den Quadratmetern Wohnfläche. Bei bis
zu 100 m² ist es der Betrag X, bei 101 - 150 m² der Betrag
x+50%.
Weiter angenommen, die im Kaufvertrag und auch im Bauplan
ausgewiesene Wohnfläche beträgt 100,1 m². Ist dann der
niedrigere oder der höhere Betrag zu zahlen ?
Wenn ich die Bedingungen mit gesundem Menschenverstand lesen würde, würde ich erstens feststellen, dass da nur volle Quadratmeter als Bezugsgrößen angegeben sind.
Danach würde ich mit meinen beschränkten mathematischen Fähigkeiten meinen, dass man 100,1 immer auf 100 abrunden würde und mir denken, dass 100 qm für die Versicherung die richtige Bezugsgröße ist.
Hallo,
wenn es eng ist, würde ich an Stelle des Versicherungsnehmers genau das in den Vertragsantrag reinschreiben, was den Tatsachen entspricht. Der Versicherungsgeber wird dann mit einem entsprechenden Vertragsangebot incl. Kosten darauf antworten.
Falls die Frage nämlich erst später aufkommt (im Schadensfall), kann es viel teurer werden als nur ein paar monatliche Prämien.
Gruß
loderunner
man sollte auch im Vertrag nachlesen, wie der Versicherer „Wohnfläche“ versteht. Denn die Wohnfläche in der Gebäudeversicherung ist nicht unbedingt mit der Wohnfläche nach Kaufvertrag identisch.
Bei meiner Versicherung zählt ein ausgebauter Keller voll zur Wohnfläche dazu wie auch die vollen Flächen unter Schrägen, obwohl die nach DIN nur teilweise oder gar nicht anzurechnen wären.