Paar bekommt bald Nachwuchs, Mutter vertritt die Christliche Religion, Vater keine, glaubt einfach an Gott.
Nun trennt sich das Paar ehe noch das Kind auf der Welt ist (beide haben das Sorgerecht), Kind lebt dann bei der Mutter.
Nun will die Mutter dem Kind Ihre Religion lehren allerdings hat der Vater was dagegen, er widerspricht dem, Mutter wollte das Kind auch Taufen, also beidem Widerspricht der Vater.
Frage: Darf die Mutter…
a) … die Religion Ihrer Wahl das Kind lehren ?
b) … das Kind taufen ?
gemeinsame Sorge, also gemeinsame Entscheidung. Wenn man sich nicht einigen kann, vermittelt das Vormundschaftsgericht. Die Mutter ist hier nicht „die bessere Sorgeberechtigte“, nur weil das Kind bei ihr lebt, der Vater ist gleichwertig. Also kann Mutter nicht über Vater hinweg entscheiden solange der Vater auch das Sorgerecht hat.
Zur rechtlichen Frage hat sich mein Vorredner schon geäußert. Ich frage mich allerdings wo wir hingekommen sind, wenn im Umgang zwichen Eltern und ihren Kindern schon Juristen bemüht werden müssen.
Frage: Darf die Mutter…
a) … die Religion Ihrer Wahl das Kind lehren ?
Wer um Himmels Willen will und kann das verhindern ?
Wieso kann ein Kindesvater auf die Idee kommen, seine religiöse Überzeugung sei besser für das Kind, als die der Mutter ? Und wenn ein Mann dieser Meinung ist, warum zeugt er dann mit dieser Frau ein Kind ?
Wer um Himmels Willen will und kann das verhindern ?
Wieso kann ein Kindesvater auf die Idee kommen, seine
religiöse Überzeugung sei besser für das Kind, als die der
Mutter ? Und wenn ein Mann dieser Meinung ist, warum zeugt er
dann mit dieser Frau ein Kind ?
Hallo,
vielleicht weil er damit dem Kind die Möglichkeit gibt, sich selbst für eine Religion zu entscheiden. Weil er nicht möchte das dem Kind etwas aufgdrängt wird?
Wieso kann eine Kindesmutter auf die Idee kommen, ihre
religiöse Überzeugung sei besser für das Kind, als die des Vaters?
Und wenn eine Frau dieser Meinung ist, warum zeugt sie dann mit diesem Mann ein Kind?
Sorry, das gehört nicht wirklich zum Thema, aber das konnte ich mir auch nicht verkneifen.
Traurig das die Eltern hier keinen Kompromiss erreichen können. Soll doch die Mutter das Kind christlich erziehen, es aber nicht Taufen bis das Kind alt genug ist, selber zu entscheiden ob es das wirklich will…
nebenbei kann man ein Kind auch gut erziehen ohne dass es ein Tischgebet sprechen
muss. Religiöse Erziehung ist doch wohl hoffentlich mehr als der sonntägliche
Kirchgang, die Taufe und eine Konfirmation nebst Religionsunterricht. Man kann
hier durchaus in der Erziehung Grundwerte vermitteln, welche auch auf einer
christlichen Tradition beruhen kann. Ehre, Gerechtigkeit, Liebe der Nächsten etc.
da kann die Taufe auch bis zum 14. Lebensjahr warten und die Jesusgeschichte kann
sich der Minderjährige bei Gefallen auch noch später durchlesen.
Traurig das die Eltern hier keinen Kompromiss erreichen
können.
Genau das hatte ich gemeint. Wenn die Eltern sich nicht darüber einig sind was gut und richtig für ihr Kind ist, wäre es besser sie hätten es nicht bekommen. Wenn sie schon für Religion und Taufe juristische Regelungen brauchen, was wird dann fällig, wenn es um Ernährung, Kindergarten, Schule, Vereine, Urlaub, Ferienjob, Abendsweggehen etc. geht.
erstmal das war eine Diskussion, also nichts armes Kind .
@ Nordlicht:
also selten so gut gelacht die passende Antwort hast du schon von Zweistein bekommen.
Mich hat nur die Juristische Seite hieran Interessiert, was were wenn es so sein würde, könnte sich tatsächlich das Elternteil durchsetzen welches das Kind bei sich zuhause hat ? Und das geht dann wohl doch nicht so einfach ! Was were wenn sagen wir mal die Mutter dennoch das Kind taufen lassen würde, könnte der Vater die Mutter wegen Körperverletzung anzeigen, welche möglichkeiten hätte er.
Übrigens bevor sich irgend wer hier unnötig aufregt den Fall hätte ich auch in umgekehrten Rollen wiederspiegeln können, wo der Vater dann taufen möchte und die Mutter nicht !
erstmal das war eine Diskussion, also nichts armes Kind .
Übrigens bevor sich irgend wer hier unnötig aufregt den Fall
hätte ich auch in umgekehrten Rollen wiederspiegeln können, wo
der Vater dann taufen möchte und die Mutter nicht !
zu dem Fall kann ich Dir eine wahre Geschichte erzählen (allerdings unverheiratete Eltern zu einer Zeit, als diese noch kein gemeinsames Sorgerecht bekommen hätten, hat aber nur am Rande damit zu tun):
Vater: „Und in zwei Wochen seids alle zur Kindstaufe eingeladen.“
Mutter: „Welches Kind wolltest Du denn taufen lassen?“
Vater: „Na, das unsrige natürlich!“
Mutter: „Ich bin aber gegen eine Taufe!“
Vater: „Dann bestelle ich den Pfarrer einfach und lass das Kind taufen!“
Mutter: „Ist gut, ich werde dem Pfarrer dann einfach sagen, dass ich als Ex weder in der Lage noch willens bin das Kind im Glauben zu erziehen. Dann schau mal zu, ob Du den Pfarrer noch erwischst, wenn er abgehauen ist.“
Sprich: Auch heute noch dürfte es problematisch sein, ein Kind taufen zu lassen, wenn der hauptsächlich erziehende Elternteil das gewünschte Bekenntnis zu boykottieren willens ist.