Trotzdem hier noch ein paar Kapriolen:
Also, ich würde es schmutzige Wäsche waschen nennen
Der Kindsvater hat nicht mal Besuchsrecht. Ihm wurde verboten
sein Kind alleine zu sehen.
Was da vorgefallen ist ,kann ich nicht sagen. Was aber sicher ist, kümmert sich ein Vater um sein Kind, wird ihm auch das Umgangsrecht nicht entzogen. Das Umgangsrecht wird zwar mal irgendwann im Scheidungsurteil mit wann und wie oft festgeschrieben, es ist aber nur Makulatur wenn sich die Eltern beim Kind einig sind. Dann wird eben besucht, oder das Kind geholt wenn es möglich ist. Dazu gibt es genügend Anlässe, wenn ich nur daran denke, wie oft ich mit meinem Sohn bei Kindergartenfesten war, irgendwo war ein Fest usw.
Mütter sind auch froh wenn sie mal einen Tag für sich, ohne Kind haben. Einen Papa der dann sich mit dem Kind einen sehr schönen Tag macht. Schon mal so gesehen.
Ihm wurde 6 Monate nach der Geburt (bzw. nach der Trennung von
Person A) ohne seines Wissens das hälftige Sorgerecht entzogen
und auf die Mutter von Person A übertragen. Ist das so ok.?
Ohne sein Wissen, hat er keinen Briefkasten, oder war ihm es egal, weil er sich doch nicht um das Kind gekümmert hat.
Das Kind kennt den Kindsvater dementsprechend kaum. Es sagt
nicht mal Papa zu ihm sondern nennt ihm beim Vornamen.
In einigen Jahren wird er nur noch „mein Erzeuger“ genannt. Nicht unbedingt ein Ehrentitel.
Zur Zeit hat sie wieder einen neuen Freund…
Ja und, soll sie jetzt als Nonne durchs Leben gehen. Für mich war das so was von egal, für mich war nur wichtig, kommt mein Sohn mit der Person gut aus. Wenn das der Fall ist, alles bestens.
Kind = Geldquelle ?
Haben doch schon einige vorgerechnet. Und sollte, was ich nicht glaube, etwas weniger Geld für das Kind gebraucht werden, wenn sie sich um das Kind kümmert hat sie sich das Geld redlich verdient. Reich wird sie nicht dabei.
Hier will sich niemand vor dem Unterhalt drücken.
Tschuldigung, um was geht es hier.
Wenn Person A in eheähnlicher
Gemeinschaft lebt, ist dann der neue Lebenspartner auch
verpflichtet für ihre Kinder mit zu sorgen? Bestimmt nicht.
Warum auch.
Nur mal zum Verständnis, meine erste Frau brachte ein Kind mit in die Ehe, die Alimente und das Kindergeld hat nicht gereicht um für das Kind zu sorgen, somit habe ich auch für das Kind meinen Beitrag leisten müssen, nicht nur materiell, sondern auch viel Zeit in das Kind investiert.
Und Du leistest überhaupt keinen Beitrag zu dem Unterhalt von dem Kind, nur dein Partner.
Aber die jetzige Ehefrau des Kindsvaters soll sich für den
Unterhalt mit krumm legen oder was? Rechte haben sie zusammen
aber keine, wie z.B. Haus-Kauf oder sonst was, weil das Kind
ja nichts dafür kann und schon deutlich vor der Ehefrau da
war?
Warum krumm legen, Du zahlst doch keinen Cent.
Und wenn das mit dem Hauskauf schon so ein Problem ist, warte mal ab, wenn dann das Kind im Erbfall seinen Erbteil von dem Haus haben will.
Sehe dich jetzt schon mal schnell das Erbrecht durchsuchen, und Testamente, Vermächtnisse im Geiste erstellen. Auch die Überlegung Gütertrennung und Haus auf dich in das Grundbuch eintragen lassen. Wenn sich dein Partner darauf einlässt, ist er ein hoffnungsloser Fall. Nur zur Info, Kinder sind erbberechtigt.
Leidet ein 9 jähriges Kind nicht mehr unter den wechselnden
Männern in seiner privaten Umgebung als unter der Tatsache,
dass der Kindsvater sich mit seiner Ehefrau ein sorgloses
Leben aufbauen möchte?
Ständig wechselnde Partner sind natürlich nicht besonders gut, ein fehlender Vater auch nicht.
Ihr könnt und sollt euch doch ein wunderbares Leben aufbauen, aber nicht auf Kosten von dem Kind, welches schon keinen Vater sondern nur einen Erzeuger hat. Du willst eure finanziellen Sorgen in finanzielle Sorgen des Kindes ändern.
Das Kind wird sicher nicht leiden, egal ob der Vater jetzt ein Häuschen hat oder nicht.
Gruß
hartmut