Junge Mutter wurde wegen angeblicher Markenrechtsverletzung
vom 1. FC Köln verklagt (Streitwert: 20.000 EUR), nur weil sie
einem Wimpel bei Ebay verkauft hat (einer von 4 Wimpeln,
insgesamt nur 2,06 EUR erhalten).
Seht euch nachfolgenden Artikel an:
http://pix.nofrag.com/5/2/a/c08b4c46318ffc15a8e45528…
Kann so was sein? Das kann doch nicht der Sinn des
Markenrechts sein?
Es kommt drauf an. Man muß jetzt Realität und Zeitung trennen. Von der Aufmachung her, dürfte das ein Artikel aus einem Boulevard-Blatt sein, da muß man etwas vorsichtig sein.
Also, wenn die Dame geschäftsmäßig die Dinger herstellt und vertickt, hat sie ein Problem. Wenn sie die Sammlung von Sohnemann verscherbelt, hat der 1. FC Köln ins Klo gegriffen.
Wenn sie die teile von einem lizensierten herteller oder Händler erworben hat und weterverkauft, müßte es auch ok sein, weil die Teile dann mit Zustimmung des Markeninhabers in den Verkehr gekommen sind.
Hat sie den Kram von einem Schwarzhändler , z. B. CHINA, erstanden und verscherbelt sie es weiter, hat sie ebenfalls ein Problem.
es kann durchaus sein, dass die DAME EIN Cleverle ist, dass über EBAY schwarz was dazu verdienen wollte und jetzt auf die Tränendrüse drückt. Wer weiß das schon genau.
Andererseits, mit dem Urheberrecht und Ähnlichem wird auch gerne Schindluder getrieben…
Also, nichts Genaues weiß man nicht