Hallo WWW-Gemeinde!
Fallen bei folgendem Fall Recht und Moral auseinander?
Partner X und Y sind verheiratet, (Gütergemeinschaft), sind beide erwerbstätig und erwerben gemeinsam eine Immobilie, bei der sie beide zu jeweils 50 % im Grundbuch eingetragen sind.
Stellen wir uns vor, dass die ursprüngliche Hypothek 100 Tsd. EURO betrug. Partner X erhält im Laufe der Jahre von seinen Eltern eine Schenkung von 60 Tsd. EURO, die er dazu verwendet mit Hilfe einer Sonderzahlungen, die Hypothek zu reduzieren. Im Grundbuch wird nix geändert (50-50 Regelung bleibt bestehen).
Bei Fälligkeit der Hypothek wird mit gemeinsam Erspartem die Hypothek komplett getilgt. Just zu diesem Zeitpunkt kriselt es in der Ehe. Partner X (derjenige mit der höheren Schenkung) stellt klar: Im Falle einer Scheidung und Verkauf der Immobilie geht die Immobilie auf ihn über (Argumente: Schenkung und höheres Einkommen).
Hat er juristisch und/oder nur moralisch Recht?!