ich war mit Neckermann und Condor unterwegs.
Dabei lief nicht alles so wie wir wollten.
Abweichend von unserer Reisebestätigung mussten wir einen
Tag früher abreisen um in einer anderen Stadt auf unseren
Tranferflug nach Hause zu warten.
Dieser Transferflug verschob sich durch technische Mängel
um 16 Stunden.
Meine Fragen:
Wie und in welchem Umfang kann ich Schadensersatz fordern?
Was kann ich hinsichtlich des verspäteten Fluges unternehmen,
da ich durch diesen einen weiteren (ungeplanten) Urlaubstag
nehmen musste.
deinen Schilderungen nach ist bestimmt was drin, aber dafür brauchst du einen Rechtsanwalt.
Reiseanbieter werden regelmäßig mit Klagen wegen Reisemängel überzogen und sind daher mit Fachleuten diesbezüglich, die die Ansprüche klein halten sollen, umgeben. Ich würde gleiches tun. Gruß, bebro
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wichtig ist dass Du innerhalb von vier Wochen nach Deiner Rückkehr eine schriftliche Reklamation beim Veranstalter einreichst. Üblicherweise geschieht dies über Dein Reisebüro. Wenn Du im Netz gebucht hast schickst Du die Beschwerde am Besten per Einschreiben direkt an die Abteilung „Kundenservice“.
Im Schreiben solltest Du genau schildern was passiert ist und welche Unannehmlichkeiten Dir dadurch entstanden sind. Wichtig ist hierbei daß tatsächlich entstandene Kosten nachgewiesen werden (Quittungskopien, Kreditkartenbelege etc.). Habt Ihr wärend der Wartezeit auf den Rückflug etwas gegessen? Keine Erstattung von der Airline bekommen? Seit Ihr mit dem Taxi in die Stadt da 16 Stunden am Flughafen nicht zumutbar waren? Ist Dir ein Urlaubstag im Geschäft abgezogen worden?
Solche Dinge sollten da rein. Wie gesagt, nachweisbare Kosten sofort einfordern. Für die immateriellen Schäden würde ich keine Summe verlangen. Schreib denen daß Du eine angemessene Entschädigung für die geschilderten Schwierigkeiten erwartest und lass dann mal das Schreiben des Veranstalters auf Dich zukommen.
Üblicherweise erhältst Du nach ca. 14 Tagen bis drei Wochen eine Eingangsbestätigung mit der Bitte Dich zu gedulden. Nach weiteren vier Wochen erhältst Du ein Angebot über eine bestimmte Summe so Deine Anschuldigungen nachweisbar und korrekt waren.
JETZT erst kommt eventuell der Rechtsanwalt ins Spiel. Bist Du mit der Summe nicht zufrieden kannst Du entweder nochmal nachhaken und versuchen mit einem Rechtsstreit zu drohen oder Du gehst gleich zum Anwalt…
Die Reiseveranstalter sind mittlerweile nicht mehr so unkulant wie man allgemein unterstellt. Oft wundere ich mich daß Kunden für relative kleine Schwierigkeiten große Entschädigungssummen erhalten…Ein Versuch ist es allemal wert.