Fitnessvertrag wie Kündigen

Hallo!

Angenommen ein Kunde hat einen Fitnessvertrag unterschrieben(Laufzeit mindestens zwei Jahre)
Das Fitnesscenter rechnet mit der Karnkenkasse des Kunden ab, weil ja der Kunde etwas für seinen Rücken tut.(Also vorbeugt)Sprich: Die Krankenkasse übernimmt einen Teil davon.

Doch seit längerem kann der Kunde aus Beruflichen Gründen das Fitnesscenter nicht besuchen.Zukünftig aus Beruflichen Gründen auch nicht.
Kunde wollte den Vertrag bei dem Fitnesscenter kündigen, eben aus diesen Gründen.

Doch das Fitnesscenter besteht auf die zwei Jahre Mindestlaufzeit.
(Hinzugefügt:smiley:adurch, das der Kunde das Fitnesscenter nicht besuchen kann, übernimmt die Kasse natürlich nicht mehr ein Teil der Kosten)
Sprich: Der Kunde muß jetzt den kompletten monatlichen Beitrag selbst übernehmen.

Was kann der Kunde tun bzw. wie kommt er aus dem Vertrag raus?
(Der Kunde kann das Fitnesscenter wirklich nicht besuchen, weil er es aus Beruflichen Gründen nicht schafft.)

Es kann doch nicht sein, dass ein Fitnesscenter trotz dieser Gründe auf Ihren zwei Jahresvertrag bestehen.

Würde mich über eine Antwort freuen.

gruß Claire

Hallo,

weil er es aus Beruflichen Gründen nicht schafft.)

Es kann doch nicht sein, dass ein Fitnesscenter trotz dieser
Gründe auf Ihren zwei Jahresvertrag bestehen.

Die Außerordentliche Kündigung kann nur aus „wichtigem Grund“ wirksam erfolgen. Wichtige Gründe sind bspw. Erkrankungen, Verletzungen oder eine Schwangerschaft, die die Nutzung unmöglich machen. Die Einberufung zum Wehrdienst oder ein Umzug in eine hinreichend weit entfernte Stadt gehören auch dazu.

Geänderte Arbeitszeiten im Beruf bspw. berechtigen hingegen nicht zur Kündigung des Vertrages mit dem Fitnessstudio.

Gruß,

Malte