ein Bekannter hat eine Smartcard von Premiere bestellt und erhalten. Einige Wochen später tauchte ein ziemlich dreister Mitarbeiter der GEZ bei ihm auf.
Er entdeckte dann in dem Unterlagenwust, den er von Premiere zugeschickt bekommen hatte, irgendwo sehr klein gedruckt: „Premiere ist der Schutz der persönlichen Daten u. Privatsphäre ihrer Kunden wichtig und wird nur an ausgewählte Partner die persönlichen Kundendaten schicken, solange kein Widerruf erfolgt.“
Da liegt doch die Vermutung nahe, dass Premiere die Kundendaten an die GEZ weiterleitet. Übrigens: Auf Nachfrage bei Premiere hüllt man sich bisher in Schweigen. Weiß jemand, was da los ist?
Er entdeckte dann in dem Unterlagenwust, den er von Premiere
zugeschickt bekommen hatte, irgendwo sehr klein gedruckt:
„Premiere ist der Schutz der persönlichen Daten u.
Privatsphäre ihrer Kunden wichtig und wird nur an ausgewählte
Partner die persönlichen Kundendaten schicken, solange kein
Widerruf erfolgt.“
Standardpassus. Der besagt halt nur, dass die keine Adresse an andere Unternehmen für Werbezwecke verkaufen.
Da liegt doch die Vermutung nahe, dass Premiere die
Kundendaten an die GEZ weiterleitet.
Die GEZ wird die Kundendaten schlicht für eine "Werbe"aktion gekauft haben.
ein Bekannter hat eine Smartcard von Premiere bestellt und
erhalten. Einige Wochen später tauchte ein ziemlich dreister
Mitarbeiter der GEZ bei ihm auf.
Und warum muss das eine mit dem anderen zu tun haben?
Gruß
loderunner
Wir waren schon weiter. Ich bin 100%-ig sicher, dass Premiere hinter dem Rücken seiner Kunden, Daten an die GEZ weiterleitet. Bin mal gespannt, was von diesem dubiosen Laden als Antwort kommt. Mein Bekannter wartet diesbezüglich nämlich auf Antwort. Bisher zieren sich diese Gaun…
Mich interessiert, ob hier jemand genauere Informationen über diese perfiden Machenschaften von Premiere GmbH hat.
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die GEZ bekommt die Adressensätze aus vielen Quellen. Die coolste sind die Einwohnermeldeämter, denn die geben An- bzw. Ummeldungen an die GEZ weiter, ohne daß der Bürger explizit darauf hingewiesen wird.
Das ist ein vollkommen anderes Thema (ob und bei wem er sich angemeldet hat), dass Du mit meinem Bekannten besprechen müsstest. Nochmals, es geht darum, dass die Premiere GmbH hinter dem Rücken seiner Kunden Daten an die GEZ weitergibt. Ob die Premiere-Kunden bei der GEZ angemeldet sind, spielt dabei keine Rolle. Es geht hierbei um die Intention und perfiden und hinterlistigen Vorgehensweisen der Premiere GmbH.
Wenn außer Frage stünde, dass jeder Premiere-Kunde GEZ-Gebühren bezahlt, dann würde die Premiere GmbH selbstverständlich auch keine Kundendaten an die GEZ weiterleiten. Die Absicht liegt ausschließlich darin, Premiere-Kunden, die nicht bei der GEZ angemeldet sind aufzuspüren und anzuschwärtzen. Und dieses Vorgehen ist meines Erachtens, schon aus der Motivation der Premiere GmbH heraus, hochverrat.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ähhm, entschuldige aber hast du noch nie etwas von dem hochlukrativen Markt des Adressenverkaufs (sowie anderer persönlicher Daten) gehört? Das machen ziemlich viele Firmen, denn damit lässt sich riiichtig viiiel Geld machen.
Normalerweise hast man übrigens bei jedem Vertragsabschluss die Möglichkeit anzukreuzen, dass man der Vermarktung seiner persönlichen Angaben nicht zustimmst. Sofern die Firma bei der man seine Daten hinterlassen hast, solche verkauft.
Premiere-Kunden, die nicht bei der GEZ angemeldet sind
aufzuspüren und anzuschwärtzen. Und dieses Vorgehen ist meines
Erachtens, schon aus der Motivation der Premiere GmbH heraus,
hochverrat.
Hallo, Schnauberl,
viele Firmen sind doch wahrscheinlich schon durch unberechtigte Weitergabe von privaten Daten in einer Grauzone (oder sogar im Ungesetzlichen) gelandet, ohne daß wir das wissen.
Das gilt es zu bekämpfen. Da gebe ich Dir Recht. Ich glaube auch, daß P. die Daten an die GEZ weiterreicht.
Aber: das soll einen nicht hindern, sich selbst rechtlich einwandfrei zu verhalten.
Gruß:
Manni
Soweit ich weiss, bekommen Privatsender doch eh kein Geld von der GEZ. Die GEZ stärkt die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, also die Konkurrenz…
Da die Abonnentenzahlen in den letzten Jahren auch nicht gerade explosionsartig gestiegen sind, würde sich ein Adressenhandel eventuell nicht lohnen. Meiner Meinung nach.
Aber frag doch einfach bei Premiere selbst nach. Die können (müssen?) Dir sagen, an wen Sie Deine Adresse weiter gegeben haben.
wie wäre es mit dem Kabelanbieter? Der kann die Daten auch weitergegeben haben, was ich für wahrscheinlicher halte.
Kaum ein Anbieter eines Produktes wird die Konkurrenz füttern, damit sie stärker wird.
Premiere bietet ein Produkt an und die öffentlich rechtlichen sind Konkurrenz.
Kabelanbieter sind ja nahezu schon zur Kooperation gezwungen.
Gibt es keinen Kabelanbieter und dafür eine SAT-Schüssel ist das auch ein einfach recherchierbares Indiz dass dort ein Fernseher betrieben wird und man kann die Adresse leicht mit der Kundendatei abgleichen.
Gruß
Ingrid
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wie wäre es mit dem Kabelanbieter? Der kann die Daten auch
weitergegeben haben, was ich für wahrscheinlicher halte.
Kaum ein Anbieter eines Produktes wird die Konkurrenz füttern,
damit sie stärker wird.
Premiere bietet ein Produkt an und die öffentlich rechtlichen
sind Konkurrenz.
Kabelanbieter sind ja nahezu schon zur Kooperation gezwungen.
Gibt es keinen Kabelanbieter und dafür eine SAT-Schüssel ist
das auch ein einfach recherchierbares Indiz dass dort ein
Fernseher betrieben wird und man kann die Adresse leicht mit
der Kundendatei abgleichen.
Gruß
Ingrid
In zahlreichen Mietshäusern mit vielen Parteien wurden und werden Komplettkabelverträge durch den Hausverwalter u. die Kabelfirma geschlossen. Hier ist laut Gesetz jeder Mieter verpflichtet einen so genannten Grundversorgungsbetrag (ca. 5 € Kabelgebühr im Monat) im Monat zu bezahlen, selbst wenn er gar keine Rundfunkgeräte hat. Und somit tauchen ALLE Mieter einer solchen Zwangsmaßnahme als Kunden der Kabelabzockerfirmen auf.
Eine alte Schüssel auf dem Dach, möglicher Weise vom Vormieter, bedeutet nicht, dass Rundfunkgeräte im Haushalt sind.
Premiere gehört zum Milliardenkonzern der Kirchgruppe. Wäre Premiere eine mittleständiges Unternehmen mit persönlich haftenden Gesellschaftern, so würde diese Firma niemals in kleinster Schrift auf irgend einem Unterlagenwust dem Kunden mitteilen, dass ihnen die Privatsphäre ihrer Kunden wichtig ist, und sie dennoch die Kundendaten an Dritte weitergeben, sofern kein Widerruf. Premiere will gar nicht, daß die Kunden dieses wichtige Kleingedruckte (Datenweiterreichung) lesen. Sie müssen es dem Kunden aber laut Gesetz schriftlich Mitteilen. Eine seriöse Firma, die absolut auf ihre Kunden angewiesen ist, würde dies niemals tun.
Wahrscheinlich bekommt Premiere Geld für die Daten. Und das dürfte gar nicht mal ganz so wenig sein. Eines steht aaber fest: Premiere hat meinem Bekannten bisher keine Auskunft darüber gegeben. Die haben also ganz gehörig etwas zu verbergen.
Na, dann geh doch mit diesem ‚Beweis‘ zum
Bundesdatenschutzbeauftragten.
Auf die Idee, dass die Beantwortung dieser Frage Geld kostet
und der Kunde das sicher nicht bezahlen will, bist Du noch
nicht gekommen?
Gruß
loderunner
Sorry, wenn ich auf Ihre Beiträge nicht weiter eingehe. Die sind vor allem unsachlich und lassen doch auf erhebliche persönliche und intellektuelle Defizite schließen.