Wie lange darf das setzten eines Grabstein dauern?

Hallo,
nehmen wir an, das eine Person ende März verstorben ist, und in diesem Zusammenhang ein Steinmetz beauftragt wurde, die Grabplatte anzufertigen und zu setzen. Bei Auftragserteilung sagt dieser Steinmetz die Fertigstellung 6 Wochen nach Amtlicher Genehmigung zu. Nehmen wir weiterhin an, das diese Genehmigung 1 Monat brauchte.
Hätte die Witwe, die 3 Monate nach der Beerdigung immer noch kein Stein auf dem Grab hat und Wöchentlich vertröstet wird eine Möglichkeit den Handwerkerin Regress zu nehmen?
Könnte Sie z.B. die in der Zwischenzeit notwendige Grabpflege in Rechnung stellen?
Die Rechnung wegen Verzug kürzen?
Oder ähnliches?

Danke

Piecha

Hallo Piecha,
der verantwortungsvolle Steinmetz klärt den Kunden auf, dass bei einer normalen Erdbestattung sich das Grab erst setzen muß. Schließlich wurde ja das Erdreich großräumig aufgelockert. Jetzt dort den Grabstein zu setzen, wäre grob fahrlässig.
Durch das stetige Absacken des Erdreiches käme es zu einer Lockerung des Fundamentes des Grabsteines. Der Grabstein wäre dann nicht verkehrssicher, was wiederum der Kunde erst recht als Mangel reklamieren würde. Auch auf ganz kleinen Urnengrabstätten trifft diese Aussage zu.
Ich habe bis zum Setzen des Grabsteines für meinen Vater ein knappes Jahr warten müssen.
MfG BM

Hallo Piecha,
der verantwortungsvolle Steinmetz klärt den Kunden auf, dass
bei einer normalen Erdbestattung sich das Grab erst setzen
muß.

In dem geschilderten Fall scheint dies aber nicht zuzutreffen. Der Steinmetz hat sich ja schon auf eine Zeitspanne festgelegt und vertröstet die Bestellerin ja scheinbar aus anderen Gründen.
Wenn die Bestellerin den Grund für die Verzögerung wüsste, würde sie ja nicht um Rat fragen.

Hi,

In dem geschilderten Fall scheint dies aber nicht zuzutreffen.
Der Steinmetz hat sich ja schon auf eine Zeitspanne festgelegt
und vertröstet die Bestellerin ja scheinbar aus anderen
Gründen.

Könnte ja auch ein gelegter Gtabstein sein, da muss denke ich nicht viel setzen…

Wenn die Bestellerin den Grund für die Verzögerung wüsste,
würde sie ja nicht um Rat fragen.

Heutzutage werden ca 60% der Grabsteine die hier verkauft werden aus China importiert. Die Lieferzeiten weichen da ganz leicht mal um ein paar Monate ab.
Fairerweise sollte man das dem Kunden aber vorher sagen und ihm auch den (enormen) Preisvorteil weitergeben, das fördert das Verständnis für Wartezeiten sehr!

Gruß
Nick