Angenommen es gäbe 2 Nachbarn A und B die sich zerstritten haben.
A zeigt B bei der Polizei /Ordnungsamt an (ich kenn mich da jetzt nicht wirklich aus), weil an seinem Fahrzeug etwas nicht in Ordnung ist … Daraufhin droht B mit dem Beschädigen des Fahrzeuges von A. Diese Fahrzeuge parken fast nebeneinander auf privaten Parkplätzen, ein Parkplatz ist dazwischen.
Nun, 2 Nächte später trifft genau dies ein. Das Fahrzeug von A ist genau wie vorher beschrieben beschädigt. Es gibt weder Zeugen der Aussage von B, noch Zeugen der Tat. Es gibt keinerlei Beweise.
Sind nachbarn A nun die Hände gebunden und er muss den Schaden aus eigener Tasche bezahlen? Würde eine Anzeige ins Leere laufen, da keine Beweise/ Zeugen?
man weiß ja nun nicht, wie ein Richter hier konkret die Beweiswürdigung vornehmen würde.
Da es aber ohne Bemühung des „Zufalls“ eine Reihe von nicht ganz fernliegenden Möglichkeiten gibt, dass es der vermeintliche Täter nicht gewesen ist (ein Dritter, der den Streit zwischen A und B noch weiter schüren will oder die Gelegenheit zur Rache nutzt, weil der Verdacht auf einen Dritten fallen würde, jemand, der die Idee gut findet, den Geschädigten auch nicht leiden kann und dem vermeintlichen Schädiger „hilft“, der Geschädigte selbst, der dem anderen die Sache anhängen will, …), würde Androhung und Eintritt aller Wahrscheinlichkeit noch nicht ausreichen. Da müssten weitere Indizien vorliegen (Alibi? Tatwaffe?).
Nachbar A und Nachbar haben zufällig den selben deutschen Nachnamen! Sind aber in keiner Weise miteinander verwandt. Nennen wir sie mal „Maier“.
Nun hat Nachbar B ständig mehrere (und ständig wechselnde) Fahrzeuge auf seinem Hof stehen, die er auch privat verkauft (Preisschilder am Fenster). Wie gesagt alles „privat“. Nachbar B hat weder ein Namensschild an der Klingel, noch am Briefkasten. Nachbar B verdient sich sein Geld auch noch mit anderen Gewerben … welche auch alle „privat“ laufen.
Nachbar A, welche genau 2 Hausnummern weiter wohnt, erhält somit mindestens 1 mal im Monat Besuch von der Kriminalpolizei. Manchmal auch vom Ordnungamt, vorgekommen sind auch bereits Gerichtsvollzieher. Nun klingeln die all bei Nachbar A „Maier“, welcher seinen Namen GROß und deutlich am Haus, Briefkasten sowie Klingel angebracht hat …
Nachbar A wird das alles zu viel. Immer wieder sind Zettel und Nachrichtem von der Kriminalpolizei im Briefkasten und es stellt sich IMMER heraus, dass es sich um Nachbar B handelte der gesucht wurde. Die Polizei parkt auch gerne vor dem Haus von Nachbar A um auf diesen zu warten und Fragen zu stellen. Nachbar A kann keine Aussagen machen, da er keine Ahnung hat was bei Nachbar B vorgeht.
Wie gesagt die Situation spitzt sich so zu, dass nun das Fahrzeug von A beschädigt ist - und zwar genau so wie es von B angekündigt wurde. Dafür gibt es aber keine Beweise.
Zeugen der Aussage von B, noch Zeugen der Tat. Es gibt
keinerlei Beweise.
Dann sollte man sich hüten, jemanden dessen zu beschuldigen. Das kann böse ins Auge gehen.
Sind nachbarn A nun die Hände gebunden und er muss den Schaden
aus eigener Tasche bezahlen?
Ja natürlich, wenn ich keine Beweise für den Verursacher habe, wer soll denn dann für den Schadne aufkommen ? Falls man eine Vollkasodeckung hat, tritt natürlich diese ein.
Würde eine Anzeige ins Leere laufen, da keine Beweise/ Zeugen?
Nachbar A, welche genau 2 Hausnummern weiter wohnt, erhält
somit mindestens 1 mal im Monat Besuch von der
Kriminalpolizei. Manchmal auch vom Ordnungamt, vorgekommen
sind auch bereits Gerichtsvollzieher. Nun klingeln die all bei
Nachbar A „Maier“, welcher seinen Namen GROß und deutlich am
Haus, Briefkasten sowie Klingel angebracht hat …
Ähä. A und B wohnen also in einer Gegend, in der weder Kripo noch sonstige Behörden in der Lage sind, Vornamen bestimmten Personen zuzuordnen, geschweige denn zwei unterschiedliche Hausnummern als solche zu identifizieren? Letzteres auch nicht nach mehrmaligem Aufsuchen der Örtlichkeiten? Interessant …
Wieso nur steigen Zwei- bis Dreifel in mir auf ob der Vollständigkeit der vorgelegten Geschichte? Und wo ist meine Kneifzange geblieben?
Ähä. A und B wohnen also in einer Gegend, in der weder Kripo
noch sonstige Behörden in der Lage sind, Vornamen bestimmten
Personen zuzuordnen, geschweige denn zwei unterschiedliche
Hausnummern als solche zu identifizieren? Letzteres auch nicht
nach mehrmaligem Aufsuchen der Örtlichkeiten? Interessant …
RICHTIG!!!
Und Nachbar A ist auch sehr darüber verärgert, das kannst Du aber glauben! Die Beamten klingeln an der Tür und fragen, ob man „Maier B, mit Geburtsdatum xx sei“
A verneint (kennt die Prozedur bereits) und sacht denen wo B zu finden ist …
Die Kollegen der Kripo sind nicht immer die selben und die „Fälle“ sind auch unterschiedlich. Viel Info bekommt Nachbar A von dr Kripo natürlich nicht, aber einmal vielen die Worte „rote Nummernschilder“ und einmal irgendwas mit Kamphunde - also anzunehmen, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Der Gerichstvollzieher war wegen Rechnungen vom Versandhandel da. Wie gesagt geht Nachbar B mehreren Tätigkeiten von zu Hause aus nach.
Wieso nur steigen Zwei- bis Dreifel in mir auf ob der
Vollständigkeit der vorgelegten Geschichte?
Ach, das könnte mit Sicherheit eine laaaaange Geschichte werden, hat aber alles nicht mit dr Beschädigung des PKW von Nachbar A zu tun
Und wo ist meine Kneifzange geblieben?
Ich bin mir sicher, die wirst Du finden, wenn Du ein ordentlichern Mensch bist.