erst einmal guten tag und eine grosses lob an dieses forum. es hat mir schon in einigen gebieten wirklich weiter geholfen.
ich habe eine frage. es geht darum wieviel eine inkasso firma an gebühren berechnen kann und in wie weit das anfechtbar ist.
im genaueren geht es um zwei bestellungen bei amazon, die dummerweise sechs wochen zu spät bezahlt wurden. kurz vor bezahlung der summen hat sich ein inkasso büro eingeschaltet und obwohl die summen quasi einen tag später überwiesen wurden, verlangt das inkassobüro jetzt eine summe die um 4 euro höhe ist als die eigentliche rechnungssumme. konkret geht es um eine rechnung in höhe von 82 euro und das inkasso büro möchte jetzt zusätzlich 86 euro inkassogebühren haben, obwohl sie nur einen brief versandt haben und die summen wie erwähnt beglichen wurden. nun ist die frage ist es rechtens das sie so viel gebühren verlangen und muss man so etwas bezahlen?
Hallo!
geht
es um eine rechnung in höhe von 82 euro und das inkasso büro
möchte jetzt zusätzlich 86 euro inkassogebühren haben, obwohl
sie nur einen brief versandt haben und die summen wie erwähnt
beglichen wurden.
Ein Anwalt dürfte maximal 39 Euro verlangen, mehr würde ich auf keinen Fall zahlen.
Hallo,
86 € Inkassokosten ist ziemlich viel. Ich kenne aus der Praxis (wir arbeiten mit einem großen deutschen Inkassobüro zusammen) Kosten für den Schuldner von ca. 20€ die erstmal anfallen.
Ich würde mal versuchen anzurufen und die Sache zu klären. Es gibt ja sicherlich einen Nachweis über die Zahlung mit Datum.
Inwiefern die Inkassokosten anfechtbar sind kann ich dir nicht sagen!
VG Anke
Kurz und gut: Wenn der Schuldner im Verzug war, muss er auch die Inkassokosten tragen, allerdings nicht mehr, als ein Anwalt verlangen dürfte, und das hat worldwidefab ja schon ausgerechnet.
Levay
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Einer mir Nahestehenden Person ist Ähnliches Passiert.
Sie hat die Rechnung übersehen und hat beim Nächsten Gehaltseingang das sofort überweisen, jedoch kam am Tag drauf eben ein Schreiben eines Größeren Inkasso’s
Mit Hinweis darauf, dass die Sache Bezahlt sei, hatte sich das Unternehmen, erst rücksprache mit den kunden gehalten und kam drauf, dass es nicht so sei…
Die Betroffene Person hat Kontoauszüge vorgezeigt, in der die Sache als Überwiesen stand…
Es ging ein Großer Schriftverkehr los…
um nach ca 6-8 Monaten, einen Brief zu erhalten mit dem Worten:
„Aufgrund einer Kulanzentscheidung wurde das Verfahren eingestellt“.
Intressant…
Evtl auch hier anwendbar?
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