Hallo Experten,
angenommen, jemand hat selbstgemachtes Konfekt erfolgreich auf dem Weihnachtsmarkt verkauft und hat nun 3 „richtige“ Geschäfte gefunden, die das Konfekt führen möchten - wie würde er das Produkt „verkehrsfähig“ machen? Stellen wir uns vor, bisher ist das Konfekt in einer angemieteten, biozertifizierten Küche hergestellt worden und hatte ein Etikett mit den Angaben:
Vorderseite:
„handgemachtes Bio-Konfekt“
Zutaten: Zucker, Sahne, Schokolade, Gewürz
Rückseite:
Name mit email-Adresse und Mobil-Tel.Nr. (keine vollst. Anschrift, da das Etikett nur 30x50 mm groß ist)
Inhaltsmenge in g
alle Zutaten aus kontrolliert-biologischem Anbau
Mindestens haltbar bis: (z.B. 15.01.)
Nimmt man weiter an, es könnte per Einkaufsquittungen nachgewiesn werden, daß die Zutaten tatsächlich von zertifizierten Bio-Firmen stammen, darf dann das Produkt „Bio-…“ heißen oder muß der jemand selbst eine „offizielle“ Biozertifizierung mit Öko-Prüfnr. beauftragen? (Diese Zertifizierungen sollen mehrere hundert Euro kosten und sind bei solchen Schmalspur-Nebenbei-Firmengründungen schwierig finanzierbar - so daß in diesem hypothetischen Fall die Kosten sogar das Aus bedeuten würden)
Falls die Nennung „Bio-Konfekt“ so nicht möglich sein sollte, gäbe es Wege der Umschiffung? Z.B. „handgemachtes Konfekt“ und direkt darunter fett „alle Zutaten aus kontrolliert-biologischem Anbau“?
Viele Grüße,
Gabi