Rechtsstreit mit BG und Versicherungen

Ich bin auf der suche nach einem oder mehreren Beispielurteilen zu folgendem Sachverhalt.

Durch einen Arbeits- oder Wegeunfall ist einer Person ein Schaden an der Bandscheibe (Bandscheibenvorfall) entstanden.
Die Berufsgenossenschaft sowie die Versicherungen sind jedoch nicht bereit diesen Unfall als Arbeits- oder Wegeunfall anzuerkennen und die kosten zu tragen. Sie begründen dies mit einem nicht ursächlichen Zusammenhang der Bandscheibenschädigung zum Unfall. BG und Versicherungen sehen die Ursache hauptsächlich im Verschleiß dieses Körperteils. Unter Berücksichtigung des relativ geringen alters (20-40 Jahre) der Person sehen einige der behandelnde Ärzte Verschleißerscheinungen als Ursache eher nebensächlich.
Die Person klagt gegen die BG und die Versicherungen.

Gibt es Prozesse die zu diesem oder ähnlichen Sachverhalten schon geführt wurden ?
Wenn ja, mit welchen Urteil und unter welcher Prozessnummer?

Hi,

normalerweise werden solche Klagen abgewiesen. Trotzdem habe ich ein Urteil ausgegraben, in dem einem Hockey-Spieler nach einem Arbeitsunfall (Bandencheck), der zum Bandscheibenschaden geführt hat, eine Teilrente zugesprochen wurde.

Ist per eMail unterwegs.

So long

Tessa

Hi, hier laufen endlöos viele Prozesse, gerade was die Banscheibe betrifft, in diesem Fällen muß erst eine 10 jährige Beobachtungszeit verlaufen sein, bevor hier ein Gutachter der BG nach den Gutachterrichtlinien überhaupt Stellung zu nehmen kann. Und dann wird immer auf Verschleiß geschoben, und dann gehen die Prozesse übver 10 JAHRE HINAUS mit den BG n, dann sind Generationen Prozesse, wo man im ungünstigsten Fall sogar drüber hinwegstirbt. Wenn du die vielen Fälle studieren willst, muß du mal 1 Jah Sonderurlaub nehmen und bei den SDozialgerichten nachfragen.
Gruß

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Unter Berücksichtigung des relativ geringen alters (20-40
Jahre) der Person sehen einige der behandelnde Ärzte
Verschleißerscheinungen als Ursache eher nebensächlich.

Habe selbst einen heftigen Vorfall, verweigere die OP. Bin 28 und damit genau in der obigen Gruppe, hatte aber keinen Unfall. Es ist eher so, daß gerade diese Altersgruppe den überwiegenden Teil der Patienten darstellt (zumindest nach Recherchen, die ich direkt nach der Erkennung der Schädigung hatte). Deshalb dürften die Chancen da eher gering sein.

Gruss, HomerJ