Hallo!
Herr X vereinbart mit dem Eigentümer einer Immobilie einen Notartermin.
Herr Y, der sich für pfiffig hält, erscheint eine halbe Stunde vor dem Termin beim Notar und sagt: „Guten Tag, ich bin Herr Y. Herr X kommt später. Übrigens läuft der Vertrag auf mich. Herr X will die Immobilie kaufen, aber mein Name soll in der Urkunde stehen, und ich unterschreibe.“
Notar und Eigentümer merken nix, der Käufername wird schnell geändert, die Urkunde neu ausgedruckt, Herr Y unterschreibt, der Notar beurkundet den Vertrag.
Plötzlich kommt Herr X und weiß von nix.
Herr Y, der sich davon schlich, hat alle drei ausgetrixt. Verflixt!
Der Notar schreibt einen bösen Brief: Arglistige Täuschung!
Herr Y schreibt zurück: Ich zitiere: „Guten Tag, ich bin Herr Y. Herr X kommt später. Übrigens läuft der Vertrag auf mich. Herr X will die Immobilie kaufen, aber mein Name soll in der Urkunde stehen, und ich unterschreibe.“ Nix falsche Tatsachen, also nix Arglistige Täuschung!
Und zu allem Überflux sagt Herr X: Ich zahle, sobald ich Geld habe. Hat aber nix.
Frage vorab: Wie lange kann Herr X mit der Zahlung warten, bis es Ärger gibt?
Hauptfrage: Geht so was überhaupt?
Ich brauche das für einen Roman.
Danke.
Grüße