Thor Steinar & Consdaple Kleidung

Hallo Miteinander,

in Nürnberg eröffnete ein Thor Steinar Laden! Erst mal nix ungewöhnliches, aber meine Frau fand die Klamotten an mir einfach geil! Egal was alle denken, ich denke Deutsch.

Ich gehe Döner essen, mache Griechen die Steuererklärung und bin tolerant eingestellt.

Meine Frage nun: Warum gehen Antifa & Co. gegen so einen Laden vor? Die Klamotten sind so teuer, die kann sich kein kleiner NAZI auf Hartz 4 leisten. Ohne den Demos würde ich heute nichts von der Marke wissen!

Habe ich für den Fall der Fälle mit Problemen mit meinem Arbeitgeber zu rechen, wenn ich die Kleidung während meiner Arbeitszeit trage? In Verbindung mit Consdaple kann es wohl mehr Ärger geben (kommt eh nicht in Frage)?

Grüße vom Burger King, Regensburger Strasse, Nürnberg!

Egal was alle denken, ich denke Deutsch.

In einer perfekten und vollständigen Welt muss halt auch einer den Schwachkopf geben.

Mitfühlend insoweit

Egal was alle denken, ich denke Deutsch.

Hallo,
ich habe keine Vorurteile gegen „deutsch denken“. Nur weiß ich leider nicht, was das ist. Kannst du das bitte mal kurz erläutern?
Grüße

Ulf
Staatsbürgerschaft BRD

Hallo,

die Klamotten dienen im Sinne der Bewegungsforschung einfach als Symbol einer kollektiven Identität, bzw. werden zur Begründung eines Zusammengehörigkeitsgefühls der Gruppe intern herangezogen. Prinzipiell könnte man dafür zwar auch rote Zipfelmützen verwenden aber Thor Steinar hört sich eben so schön nordisch an und consdaple zeigt bei gewisser Trageweise den Namen einer verbotenen Partei.
Die Antifa richtet sich gegen die Läden, da der Hersteller sich dem oben genannten wohl durchaus bewusst ist und daran wohl recht gut verdient. Der Verdienst hat nämlich mit politischer einstellung nicht unbedingt was zu tun Hartz 4 ist nicht gleich rechts und rechts nicht gleich Hartz4.

Ob solche Kleidung am Arbeitsplatz zu tragen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ist Funktionsbekleidung wie beispielswiese im OP nötig, was ist branchenüblich, also bspw. Bankgewerbe, was ist mit dem Arbeitgeber vereinbart.

MFG Cleaner

Moin,

…aber Thor Steinar hört sich eben so
schön nordisch an und consdaple zeigt bei gewisser Trageweise
den Namen einer verbotenen Partei.

…wobei Thor Steinar vielleicht noch als kaufmännischer Trick durchgehen kann, den grenzdebilen Neonazis mit nationaler Symbolik die Kohle aus der Tasche zu ziehen.
Consdaple ist eindeutig gegründet worden, um durch Tragen der Kleidung der kranken rechten Gesinnung Ausdruck zu verleihen.
Wer wieder besseren Wissens Consdaple doch „geil“ findet, ist IMHO nicht irrtümlich in eine Schublade geraten, der ist Neonazi.

CU

Axel

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… wieder besseren Wissens…

„wider“ soll es heißen!

Ich denke deutsch?!?

Naja fast jeder dessen Muttersprache deutsch ist tut dies, wobei ich ob obigen Posting das Verb, für diverse „Deutschdenker“ auch Tunwort genannt potentiell als nicht zutreffend in Frage stellen würde.
Ansonsten, jeder wie er mag.

Vielleicht besser auf das Verb konzentrieren und damit versuchen die Sprache währe dann zweitrangig.

Ich denke deutsch?!?

Naja fast jeder dessen Muttersprache deutsch ist tut dies

Nee, ich denke englisch :wink: Zumindest sehr oft.

Vielleicht besser auf das Verb konzentrieren und damit
versuchen die Sprache währe dann zweitrangig.

*gg*

Ich frage mich übrigens, warum es in Deutschland keinen ganz normalen Nationalstolz gibt wie anderswo auf der Welt auch. Es meint dann jeder gleich, mit entsprechender Kleidung provozieren zu müssen. (Sorry, etwas anderes als eine Provokation kann ein Consdaple-T-Shirt zumindest hier in Deutschland nicht sein. Ok, man könnte sich ein zweites Leben als Putzlappen vorstellen, aber ich ziehe dann doch Mikrofasertücher vor, die putzen besser.)

Und kam hier vor einigen Tagen hier nicht auch die Frage, ob man zugeben darf, nichts über den Holocaust zu wissen, oder ob man sich damit strafbar macht?

Also ehrlich, so eine Frage ist doch einfach nur lächerlich. Was soll denn dann passieren? Kommt dann die große jüdische Weltverschörung und sperrt einen ein? Da scheint jemand etwas in dieser Richtung zu befürchten - wieso? … Man muss nichts über diese Zeit wissen und man muss sich auch nicht damit beschäftigen. Aber dieses Nichtwissen und dieses Desinteresse öffentlich zur Schau zu stellen, halte ich für geschmacklos.

Es ging ja nicht nur damals um Leben und Tod. Es geht auch heute noch um Sein oder Nichtsein: Wenn die Eltern oder Großeltern nicht irgendwie überlebt hätten, gäbe es auch die heute in Deutschland lebenden Juden nicht. (Und das wäre doch sehr schade.) Daher halte ich es für sehr veständlich, dass man sich eingehend mit dieser Vergangenheit beschäftigt und alles ganz genau wissen will. Nun zu sagen, das sei doch alles schon so lange her, ist einfach nur gedankenlos und unhöflich.

Tja, wie bin ich jetzt darauf gekommen? Es begann damit, dass Mikrofasertücher besser putzen als Consdaple-T-Shirts. Hmm.

Schöne Grüße

Petra