Nachbar terrorisiert

X wohnt seit ca. einem Jahr in einem 6 Familienhaus. Mit einem
Nachbarn Y herrscht seit kurz nach Xs Einzug ein nicht enden
wollender Streit bzw. fast schon Krieg…

Y beschwert sich ständig über X und einen anderen Nachbarn über X bei
dem Vermieter über Ruhestörung, nicht eingehaltene Flurwoche und
noch vieles mehr. Zum Beispiel würden X und der andere Nachbar für andere Leute Wäsche
waschen und viele andere Leute hätten einen Haustürschlüssel von ihnen
bekommen. Den Nachbarn aus den Nachbarhäusern wird erzählt, X
würde Drogen konsumieren und hätten Y auch schon welche angeboten!
Besucher werden beschimpft, von Ihnen und auch von X werden Fotos
gemacht.
Diese Anschuldigungen stimmen natürlich alle nicht, der Vermieter ist
mittlerweile auch mit seinem Latein am Ende und hat die Sache an
einen Anwalt weitergegeben. Dort ist ein Termin mit (fast)
allen Mietern zur Aussprache, um den Hausfrieden wiederherzustellen.
X Problem ist, dass Y zu einer Mieterin, die schon ziemlich lange
dort wohnt, aber nie zuhause ist, einen sehr guten Kontakt hat und
X befürchtet, dass der Anwalt ihm deshalb mehr Glauben schenkt als
X . X und der andere Nachbar wollen einfach nur unsere Ruhe haben und haben sich
an die Hausordnung usw. gehalten. Von der Ruhestörung etc. haben die
Nachbarn, die eigentlich direkt betroffen sein müssten und nebenan
wohnen nichts mitbekommen und auch alles andere ist an den Haaren
herbeigezogen.

Wie kann X sich am besten verhalten, dass ihm aus dem Gespräch
„kein Strick gedreht wird“?

Danke schon mal für Eure Hilfe…

Hi Bine1!

Na das hört sich ja mal nach nem richtigen Bilderbuchkrieg an!

Das Auffällige an dem Fall, was bestimmt hiflreich wäre im Gespräch zu erwähnen, ist das große und vorallem in der schwere steigende ,Strafregister" des Mieter X.
Zunächst eher schwächere Verstöße wie die Kehrwoche nicht einhalten über Ruhestörung bis hin zu Drogenkonsum/Verkauf!
was ja schon eine schwerwiende Tat ist.

Es scheint als,unter der Vorausetzung die Angaben sind erfunden von Y,
würde dieser einen Mobbing-versuch starten. Rausekeln würde dies auch treffen.
So in der Art: das mit der Ruhestörung bringt nix, versuch ichs mal mit Drogen.

Außerdem: sind Tatsachen wie das mit der Wäsche Waschen oder der Drogenkonsum/verkauf nicht ,erweislich wahr" so kann der Mieter Y wegen übler Nachrede oder Verleumdung belangt werden.

Die gemachten Fotos können auch als verletzung des Persönlichkeitsrechts geahndet werden!

Wenn wirklich alle Tatsachen von Y erunden sind muss sich Mieter X keine großen Sorgen machen.
Ruhig bleiben beim Gespräch, keine Beleidigungen,
vielleicht kann man den Spieß sogar umdrehen (Verleumdung etc…) das mit den Fachbegriffen aber besser dem Anwalt überlassen.

Und sich nie etwas einreden Lassen und bei der Wahreit bleiben!

Alle Angaben ohne Gewähr!
Grüße

Und das ist nur ein Teil der Anschuldigungen bzw. Taten…aber das würde hier zu weit führen. Danke für die Antwort!

Viele Grüße

Immer wieder gerne,
kannst mich ja über den Ausgang informieren.

Grüße

ob es nach dem Termin ein Ende gibt, wage ich zu bezweifeln…