Hallo,wer weiß bescheid?
Die Schwiegertochter eines kürzlich Verstorbenen(88) hat seit 10 Jahren
die Finanzen „Verwaltet“ (Kontovollmacht) die Jährlichen Einnahmen(Rente)beliefen sich auf ca.13000.- Euro.
Größere Ausgaben hatte der Verstorbene nicht-eigenes Haus-war auch nicht im Pflegeheim oder so.
Jeden Monat wurden von ihr 1000.-Euro in Bar(Rente) vom Konto des
Verstorbenen Abgehoben-seit gut 10 Jahren!(Beweiss-Kontoauszüge)
Die Erben Fragen sich nun wo dieses Geld geblieben ist???
Kann sie Behaupten es sei weg?
(hatte schonmal eine Ähnliche Frage hier Gestellt)
Essen Trinken Wohnen
Hi,
als Erbe würde ich mich jetzt doch mal die Frage stellen.
Von was hat der Senior seinen Lebensunterhalt bestritten. Die ganzen Kosten die ein Haus verursacht, sei es Heizung, Strom, Wasser, Grundstückspflege, Hauspflege und was dazu kommt. Daneben braucht ein Senior auch mal etwas zum Essen, in dem Alter sicher einiges an Medikamente, Arztbesuche. Auch mal einen neuen Fernseher, oder was sonst kaputt geht. Die weiteren Lebensumstände kenne ich nicht.
Schätze ich aber mal, da sind 1000€ im Monat nicht unbedingt übertrieben viel.
Also, wo könnte wohl das Geld hin sein?
Q-Gruß
Hallo,
die Jährlichen
Einnahmen(Rente)beliefen sich auf ca.13000.- Euro.
Größere Ausgaben hatte der Verstorbene nicht-eigenes Haus-war
auch nicht im Pflegeheim oder so.
Jeden Monat wurden von ihr 1000.-Euro in Bar(Rente) vom Konto
des
Da stellt sich eher die Frage, wie man von den restlichen 1000 Euro jährlich die Kosten bezahlen kann, die selbst alte Menschen, die gerne alles bar bezahlen, heutzutage nicht mehr bar bezahlen können (Strom, Gas/Heizöl, (Ab-)Wasser, (Grund-)steuer, Versicherungen, …). Wenn das auch alles bar an jemanden weitergegeben wurde, der es dann überwiesen hat, sind 1000 Euro eher knapp bemessen.
Es schadet aber nichts beim Ausräumen der Wohnung etwas genauer nachzusehen, ob nicht noch irgendwo ein kleineres Geldbündel als Reserve versteckt ist.
Cu Rene
Hi,
was hat denn die Schwiegertochter sonst noch so alles gemacht?
Haus geputzt?, eingekauft für den Schwiegervater?, zum Arzt gefahren?, Medikamente geholt? Samstags zum Kaffeetrinken geholt, Sonntags zum Mittagessen? Geschenke für die Enkel vom Opa gemacht? Garten gerichtet?
Sich die alten Geschichten immer und immer wieder über sich ergehen lassen?
da sollte man drüber nachdenken…
grüße
miamei
Hi, dass ein alter Herr im eigenen Haus lebend, monatlich 1000.-€ verbraucht, ist schlichtweg unglaubwürdig!
Glaubwürdig wäre das nur wenn ein aufwändiger Lebensstil betrieben worden wäre.
Eine Schilderung, ob d. Schwiegertochter von ihm auch ansonsten umfassend versorgt worden ist, wäre hilfreich.
MfG ramses90.
Hallo,
Die Schwiegertochter eines kürzlich Verstorbenen(88) hat seit
10 Jahren
die Finanzen „Verwaltet“ (Kontovollmacht) die Jährlichen
Einnahmen(Rente)beliefen sich auf ca.13000.- Euro.
Die Erben Fragen sich nun wo dieses Geld geblieben
ist???
Haben sich die Erben in den letzten 10 Jahren ein einzigesmal gefragt, wer eigentlich den alten Herrn versorgt?
Wann haben sie ihn zuletzt besucht? Vor 10 Jahren?
Zum Glück hatte der alte Herr diese Schwiegertochter, der er ganz offensichtlich vertraut hat.
Gruß Gudrun
Die Schwiegertochter hat ihn auch sonst Versorgt-
Essen und was halt so alles dazu gehört.Sie war auch vom Amtsgericht als Betreuerin bestellt,hat auch Pflegegeld bekommen.(Das Haus bzw.2 Häuser hat der Sohn und die Schwiegertochter schon vor zig Jahren Überschrieben bekommen.Die 1000.- Euro Monatlich sind Netto-Wasser Strom usw.sind da schon Abgezogen.Kein Auto oder irgendwas sonst-
nur Fernsehen-Leben auf nem Dorf eben-ach doch-ab und an mal ne Zigarette.War auch nicht weiter Krank,wie das halt so ist wenn man fast 88 ist und sein Lebenlang Gearbeitet hat da kann man nicht mehr Hüpfen. Ach ja-auch ist ein Sparbuch wo zig Tausend Euros drauf waren
irgendwie Verschwunden ):
Ein aufwändiger Lebensstil, bei 1.000,00 € monatlich? Erstaunlich, wann warst Du eigentlich das letzte Mal einkaufen?
Gruß
Tina
Hi,
wenn die Schwiegertochter die gesetzlich bestellte Betreuerin war, muß es einen Anfangs- und einen Schlußbestand geben, der dem Vormundschaftsgericht vorzulegen ist. Allerdings sind betreuende Angehörige nicht buchhaltungspflichtig.
Das Pflegegeld steht der pflegenden Person zu und hat mit dem Erbe rein gar nichts zu tun. Wer schon mal einen Angehörigen gepflegt hat weiß, das Arbeit und Lohn in keiner Relation zueinander stehen.
Ich halte 1.000,00 € für Lebenshaltungskosten nicht für unüblich, schließlich hat doch der alte Herr nicht für zukünftige Erben sparen müssen, nicht wahr?
Was mich verwirrt ist Deine Überschrift, entweder es gab eine Vorsorgevollmacht oder eine gesetzliche Betreuung, was denn nu?
Auch wenn Du vielleicht nicht in der Lage warst, den Verstorbenen zu Betreuen (da mag es vielleicht triftige Gründe für geben), solltest Du die geleistete Arbeit der anderen und den Willen des Verstorbenen respektieren.
Das Sparbuch hat er vielleicht an seinen Sohn oder Enkel verschenkt?
Setzt Euch zusammen und redet miteinander. Eine gerichtliche Auseinandersetzung kann Jahre dauern und teuer werden.
Gruß
Tina
nur Fernsehen-Leben auf nem Dorf eben-ach doch-ab und an mal
ne Zigarette.
Hi,
wir sind in einer ähnlichen Situation wie die Schwiegertochter, nur das ich der Schwiegersohn bin.
Die gute alte Dame bei uns wohnt etwa 50km entfernt und da kann es sein das wir 3mal die Woche hin müssen etwas zu erledigen. Um jetzt alles nur auf die Kosten zu reduzieren. Das wären mindestens 100km in der Woche oft aber auch 300km die wir da abspulen müssen. Dafür bekommen wir etwas, dürfte wenn wir kalkulieren würden, gerade die Fahrtkosten ausmachen.
Wir machen die Einkäufe, was bei der Dame recht aufwendig ist, es müssen immer ganz bestimmte Waren sein.
Es fallen immer Reparaturen am Haus an, da braucht es mal einen neuen Ofen für 600€, dort ist die Kleinigkeit zu machen. Die Eingangstreppe hat die Reparatur 280€ gekostet. Ein Fachmann hat den Keller anschauen müssen weil es da feucht war. Oft genug Kleckersle Beträge die sich auch nett addieren. Für manche Sachen kann ich Kassenzettel oder Rechnung bringen, für andere nicht weil es einfach Sachen sind die ich aus meinem Bestand nehme, oder schlicht meine Frau den Zettel weggeworfen hat. Und wenn ich tanke, und gleichzeitig den Benzinkanister für den Rasenmäher fülle, bringe ich auch keinen Extrabeleg. Eigenes Haus besitzen bedeutet nicht, wohnen kostet nichts.
Es sind, darauf legt sie sehr großen Wert, die Gräber zu pflegen. Oft lässt sie es vom Gärtner machen. Dieses Jahr haben wir Pflanzen für den Friedhof gekauft, waren etwa 100€ für die paar Pflänzchen. Zu bestimmten Tagen müssen Blumensträuße auf die Gräber gebracht werden usw.
Der teuerste Bereich ist der Garten. Es kommt ein Landschaftspfleger der den Wildwuchs der Buchsbäume begrenzt, dürfte auch einiges kosten. Es wurde ein neuer Rasenmäher gebraucht, ein Häcksler, der Jägerzaun brauchte Farbe und neue Latten. Der Rasen muss geschnitten werden, die Beete gepflegt usw. Es muss jemand machen, und wenn die Enkelin Rasen mäht, bekommt sie etwas dafür.
Was ich jetzt damit sagen will, wir machen es gerne. Finanziell haben wir keinen Vorteil davon. Nur wenn jetzt jemand von uns verlangen würde, weise uns nach wo das Geld geblieben ist, wir könnten es nicht. Und es dürften so über den Daumen gepeilt auch 1000€ sein wo da im Monat gebraucht werden.
Das sind alles Kosten die selten gesehen werden, bei einer Oma die im eigenen Haus auf dem Dorf lebt. Neben der eigentlichen Pflege.
Q-Gruß