Hallo, welche Rechte hat eine Familie dessen Kind (12 Jahre) in und ausserhalb der Schule gemobt wird? Müssen Lehrer informiert sein? Kann ein Anwalt oder Jugendamt tätig werden?
Wenn das Kind aus Angst sich bereits um die Bushaltestelle drückt, weil es u.a. auch Drohbriefe bekommt, man würde es fertig machen, soll man den Weg über die Eltern der mobbenden Kinder noch gehen oder nicht mehr. Vielen Dank für die Antworten.
Moin,
IMHO sollte man da viel reden und nicht Eltern wegen ihrer Kinder mit nem Anwalt drohen. Da kann man sich als Eltern ganz einfach selber reinversetzen, wenn plötzlich ein Schreiben eines Anwalts kommt, das eigene Kind würde einen Mitschüler mobben. Ich glaub, ich würd erstmal lachen.
Es gibt sicher Vertrauenslehrer. Wenn nicht, dann gibt es den Klassenlehrer. Man sollte zunächst unter vier (oder seche mit Kind) Augen das Gespräch suchen. Ein guter Lehrer wird da etwas ausrichten können. Irgendwann wird er das Gespräch mit den beiden betroffenen Schülern einfädeln.
Wenn es harmlos ist, wird sich danach alles klären.
Auf keinen Fall sollte man lange warten oder das Problem vor sich her schieben, das löst sich nämlich nicht von alleine sondern wird von Tag zu Tag oder gar von Stunde zu Stunde schlimmer!
Gruß,
-Efchen
Guten Tag!
Sind die Täter auch 12 Jahre alt?
dann kann man diese natürlich nicht noch Strafrechtlich belangen.
Wie weit geht denn das mobbing?
könnte man schon von Körperverletzung sprechen?
ich würde ein Gespräch mit dem Rektor suchen, inklusive Täter, Opfer und jeweils deren Eltern einberufen.
Oft wird einem Täter die schwere einer solchen Tat erst bewusst bei einer solchen Konfrontation, und werden in solchen Situationen oft sehr kleinlaut. Mobbing ist gewiss kein kavaliersdelikt und nicht zu vergleichen mit einem kleinen ,ärgern" unter schulkameraden.
In schwereren Fällen kann auch der Leiter des Schulamtes der Stadt angesprochen werden.
Zunächst würde ich keine Polizei hinzuziehen, dies erst als letztes Mittel.
hoffe geholfen zu haben!
Grüße
Hallo, danke erst mal für die Antworten. Ja, die Kinder sind alle im selben Alter um die 12 Jahre und das ganz geht schon fast 2 Jahre. Das Kind hat aus Angst die ganze Zeit nichts gesagt, weil es annimmt, dass wenn es sich an seinen Lehrer wendet das Ganze nach hinten wieder losgeht. Vielleicht ist es gut mit den Lehrern ohne dem Kind zu sprechen und ohne Wissens des Kindes (vorerst), damit man die Situation erst mal unter Erwachsenen einschätzen kann und Lösungsmöglichkeiten sucht. Wäre das ein Ansatz? LG Perle
Hallo Perle,
Vielleicht ist es
gut mit den Lehrern ohne dem Kind zu sprechen und ohne Wissens
des Kindes (vorerst), damit man die Situation erst mal unter
Erwachsenen einschätzen kann und Lösungsmöglichkeiten sucht.
je nach Lehrer kann so etwas als ‚hysterische, übereifrige Mutter‘ aufgefasst werden - frei nach dem Motto: „Wenn es wirklich schlimm wäre, hätte das Kind doch schon lange etwas dem Klassenlehrer gesagt…“
Ich möchte Dir ans Herz legen, die Frage noch einmal oben bei Unterricht&Erziehung oder Psychologie einzustellen (je nachdem, ob es Dir mehr um die Möglichkeiten im schulischen Rahmen oder um die Aufarbeitung des Mobbings als solchem geht), denn es ist nicht primär eine Rechtsfrage - und oben finden sich die passenden Experten.
Beste Grüße
=^…^=